Bissiger Blogger, Buchautor und Sheng-Fui-Sympathisant: Johannis R. Jappen ist ein Mann, der “die Sarangi (Fiedel), Murali (Bambusflöte) und die Dudra (Zupfinstrument) gleichzeitig spielen kann” (Nepalesisches Sprichwort, am ehesten mit Tausendsassa übersetzbar). Daneben ist er Vorstandsvorsitzender der Hilfsorganisation HOPE e.V. und kümmert sich um Entwicklungsprojekte im fernen Nepal und hilft dort in Not geratenen Menschen. Im Anschluss an seinen jährlichen Nepal-Besuch hält sich Johannis nun in Neuseeland auf und berichtet nahezu exklusiv für uns in einer vielleicht mehrteiligen Serie über seine Eindrücke.

Häusliches

Nachdem ich neulich den ersten von drei vereinbarten Beiträgen abgeliefert habe, kam eine bitterböse Mail von Lorenz Meyer. Darin wies er wenig subtil darauf hin, dass die Veröffentlichung des mich kompromittierenden Bildmaterials unmittelbar bevorstünde, wenn ich meinen aggressiven Konfrontationskurs nicht sofort und unwiderruflich verließe.

Außerdem enthielt die Mail langatmige Nörgeleien über den eingereichten Beitrag, der insgesamt nur ein müder Abklatsch meines damals doch recht unterhaltsamen Textes zum Verkehrsgeschehen in Nepal sei. Langweilig, viel zu textlastig und insgesamt enttäuschend, so lässt sich die Kritik des Meisters zusammenfassen. (Wobei ich den Vorwurf der Textlastigkeit nicht recht verstehe, hat Meyer doch einen Großteil der ihm übersandten Fotos stillschweigend unter den Tisch fallen lassen.) Nur weil Weihnachten und er ein spiritueller Mensch sei, würde er mir eine zweite Chance geben. Ich möge mich doch bitte hurtigst zusammenreißen und zur Abwechslung mal über Dinge schreiben, die seine Leser auch interessierten. Zum Beispiel für die Frage, wie die Neuseeländer eigentlich leben. Okay boss, I got the message.

Die Neuseeländer leben eigentlich genau wie wir, nur anders. Einen Großteil des Tages und fast die ganze Nacht verbringen sie, wenn man von Goldsuchern, Schaf- und Rinderfarmern, Fischern und Forstarbeitern mal absieht, in geschlossenen Räumen. Diese befinden sich üblicherweise in Häusern. Wie man auf den übermittelten Fotos ohne Schwierigkeit erkennen kann, haben Häuser auch in Neuseeland fast immer Dach und Wände mit darin eingelassenen transparenten Aussparungen, die das Tageslicht rein und neugierige Blicke rauslassen sollen. Nicht umgekehrt. Wände sind übrigens meistens aus Holz, Dächer überwiegend aus Wellblech. Wer kein Haus hat, wohnt in einem alten Bus, Wohnwagen oder Eisenbahnwaggon.

So, das waren jetzt gut 250 Worte mit relativ hohem Informations- und Wahrheitsgehalt. Trotzdem befürchte ich, dass Lorenz Meyer damit nicht zufrieden sein und nur allzu bald die für mich äußerst peinlichen Fotos an die Öffentlichkeit geben wird. Ich muss mir also noch ein paar Absätze aus den wunden Fingern saugen, wenn ich mein Gesicht und den tadellosen Ruf wahren will, der bisher mit meinem Namen verbunden ist. Nun denn. Auffällig ist, dass der Durchschnittsneuseeländer einen Hang zum Messie hat. Wer nicht wenigstens ein altes Auto auf seinem Grundstück vergammeln lässt, ist entweder erst kürzlich eingewandert oder hat deutsche Vorfahren. Auch Häuser findet man in den verschiedensten Graden der Verwahrlosung, was zwar manchmal beklagenswert wirkt, bei näherem Hinsehen aber durchaus attraktiv ist. Zumindest, wenn man eine morbide Ader hat und melancholische Stimmungen genießen kann.

Nachstehend findet die geneigte Leserschaft – sofern Herr Meyer ihnen diese Preziosen nicht wieder vorenthält – eine repräsentative Auswahl von zehn neuseeländischen Domizilen in verschiedenen Preis- und Altersklassen in diversen Stadien der Verkommenheit. Aufgelockert wird diese Galerie durch Close-Ups von Wänden, das Bildnis eines Hermiten namens Stewart, bewohnte und unbewohnte Fahrzeuge, sowie Fotos der durch ein schweres Erdbeben beschädigten katholischen St. Johannis-Kirche auf der Banks Peninsula nahe Christchurch. Interessanterweise ist dort ausgerechnet das auf dem First verankerte steinerne Christuskreuz herabgestürzt und hat, nochmals ausgerechnet, den Eingangsbereich des Gotteshauses zerstört, sodass in Little River auch vier Monate nach dem Beben keine Andacht stattfinden kann. Was will Gott uns damit wohl sagen?

Ergänzt habe ich noch den Beweis, dass nicht jedes verlassene Haus auch unbewohnt sein muss und sogar die netten Neuseeländer echte Mistkerle sein können, denn bei näherer Inspektion von Haus Nr. 9 musste ich feststellen, dass dort im Wohnzimmer ein wirklich armes Schwein sein jämmerliches Dasein fristete. Knöcheltief in der eigenen Scheiße und mutterseelenallein in einer verlassenen Bruchbude vor sich hin vegetieren, dass sollte man dem Besitzer von Haus und Schwein mal für einige Wochen als bewusstseinserweiternde Erfahrung angedeihen lassen. Nebenbei erwähnt, Haus und Gründstück sind zu verkaufen.

So, das muss für diese Woche reichen. Ich habe meine Pflicht getan und hoffe, dass der geneigten Leserschaft dadurch Aspekte des neuseeländischen Alltags erschossen wurden, die nicht in jedem Merian-Heft verbraten werden. Bis demnächst, oder wie man hier sagen würde – have a good one.

Die Neuseelandreihe von Johannis Jappen im Überblick:

Neues aus Neuseeland (1): Zu Gast bei den Antipoden
Neues aus Neuseeland (2): Häusliches
Neues aus Neuseeland (3): Kommunikationsfreude

Bissiger Blogger, Buchautor und Sheng-Fui-Sympathisant: Johannis R. Jappen ist ein Mann, der “die Sarangi (Fiedel), Murali (Bambusflöte) und die Dudra (Zupfinstrument) gleichzeitig spielen kann” (Nepalesisches Sprichwort, am ehesten mit Tausendsassa übersetzbar). Daneben ist er Vorstandsvorsitzender der Hilfsorganisation HOPE e.V. und kümmert sich um Entwicklungsprojekte im fernen Nepal und hilft dort in Not geratenen Menschen. Im Anschluss an seinen jährlichen Nepal-Besuch hält sich Johannis nun in Neuseeland auf und berichtet nahezu exklusiv für uns in einer vielleicht mehrteiligen Serie über seine Eindrücke.

Otto und Helga Normalverbraucher denken ja gemeinhin, dass Schriftsteller und solche, die sich dafür halten, ungemein interessante und angenehme Zeitgenossen sind, voller Humor und Geistesreichtum, die untereinander freundlichen Umgang und regen Austausch pflegen und zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Das ist natürlich Quark, oder Bullshit, wie man hier unten sagen würde. Jeder Schreiberling kämpft mit Haken und Ösen um Leser und Honorare, kein Schriftsteller gönnt einem anderen auch nur das Schwarze unterm Fingernagel. Tut mir leid, aber so ist es eben.

Ich verbreite mich hier nicht etwa, weil ich an unheilbarem Schreibzwang leide oder um dem Betreiber dieser Website einen Gefallen zu tun. Eher im Gegenteil. Aus Gründen, die ich keinesfalls erläutern möchte, hat Lorenz Meyer mich in der Hand und presst mir gelegentlich ein paar kostenlose Beiträge ab, um das recht einseitige Angebot seiner Webseite etwas interessanter zu gestalten. Vor zwei Jahren erging es mir ähnlich und ich musste während einer Nepalreise vier ellenlange und aufwendig bebilderte Beiträge 1 2 3 4 abliefern, die hier zwar ein erfreuliches Echo fanden, für die ich aber außer ein paar Sticheleien und den üblichen Boshaftigkeiten nichts von ihm bekam. Nun ist es mal wieder so weit – er hat mich am Kanthaken und ich schreibe wieder umsonst und gratis.

Ihr fragt euch, ob sich Lorenz Meyer diese unfroh-despektierliche Einleitung einfach so gefallen lassen wird? Nichts könnte mir schnurzer sein, von mir aus kann er sich derart aufregen, dass seine Magengeschwüre platzen und er innerlich verblutet. Wenigstens wäre ich dann endlich frei und müsste nicht länger als gesichtsloser Schreibsklave nach seiner Pfeife tanzen.

Auf meiner eigenen Internetplattform habe ich mich bereits ad nauseam darüber verbreitet, dass ich seit Mitte November in Neuseeland bin und das Land in einem japanischen Kombi bereise, der mir vielfach auch als Nachtlager dient. Wer zuviel Tagesfreizeit und absolut nichts Besseres zu tun hat, kann meine peinlich-schwärmerischen Berichte dort nachlesen (1 2 3 4 5 6).

Als Meyers Drohungen kürzlich immer wüstere Formen annahmen und seine Forderung nach kurzweiligen Texten kaum noch zu ignorieren war, überlegte ich, wie ich mir diese lästigen Aufgabe möglichst einfach vom Hals schaffen könnte. Speziell im Urlaub erledige ich unangenehme Dinge meist schludrig, und bin fest entschlossen, an diesem Muster eisern festzuhalten. Folglich kupfere ich frech bei mir selber ab und serviere euch ein lieblos zusammengerührtes Menü, ähnlich wie ich es vor zwei Jahren in Nepal kreierte.

Verkehr interessiert fast alle Menschen, viele haben sogar Verkehr oder nehmen irgendwie daran teil. Der Beitrag „Verkehrsdurchsage“, den ich Lorenz Meyer im November 2008 aus Kathmandu schickte, fand erstaunlich viel Anklang und wurde später sogar irgendwo abgedruckt. Also geht es heute um Verkehr in Neuseeland, wobei ich mich strikt auf Geschehnisse beschränken werde, die auf den Straßen stattfinden. Kernaussage: Neuseeländer fahren genau wie die Nepalesen, nur anders. Punkt.

Gern würde ich es bei diesem Statement belassen, befürchte aber, dass damit der Meyersche Bogen geringfügig überspannt würde. Deshalb liefere ich noch ein paar halbherzige Ergänzungen nach und hübsche das Ganze mit eher langweiligen Fotos auf. Also los.

Wie jeder weiß, verteilt sich Neuseeland auf verschiedene kleine und zwei große Inseln. Weil das Land schlampig konstruiert und insgesamt ziemlich unaufgeräumt ist, gibt es kaum ebene Flächen, keine geraden Linien und oftmals stürzen sich üppig begrünte Bergflanken direkt in eins der angrenzenden Meere hinab.

Das und die seltsame Eigenart der neuseeländischen Straßenbaubehörden, die Trassen der Landschaft anzupassen, statt es wie in Deutschland umgekehrt zu tun, führt zu extrem kurviger Streckenführung. Das am häufigsten anzutreffende Straßenschild zeigt daher ein aufwärts strebendes Spermium in Kombination mit einer Kilometerangabe. Dieses leicht verunglückte Piktogramm warnt allgegenwärtig vor Kurven, nicht etwa vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Einerseits ist die Gurkerei durch meist subtropisch-sattgrüne Gegenden recht nett, aber manchmal wünscht man sich, die Neuseeländer würden mehr mit Bulldozern und Sprengstoff zuwerke gehen, um hier und dort ein paar anständig schnurgerade Landstraßen nach deutschem Muster zu bauen.

Anders als in Nepal haben Autos hier reichlich Pferde unter der Haube. Sechs Zylinder sind Standard, es dürfen aber auch gern acht sein, die bevorzugt in V-Form angeordnet sind. Es wird ziemlich gerast, man schneidet todesmutig die vielen Kurven und brettert überhaupt sehr dynamisch durch jene malerischen Landschaften, die Touristen ständig neue Oh-my-God-Aufschreie entlocken, den Einheimischen aber meistens im Weg sind. Vor Kurven weisen Schilder die Höchstgeschwindigkeit aus, welche man einhalten sollte, wenn der eigene Todeswunsch nicht übermäßig stark ausgeprägt ist. Allerdings bin ich gelegentlich auf hinter Kuppen versteckte Haarnadelkurven gestoßen, vor denen die hilfreichen Schilder überraschenderweise fehlten. Meinen Reifen fehlte danach meist ein halber Millimeter Profil.

Hinweisschilder sind überhaupt ein wichtiges Thema im Land der großen weißen Wolke. Man findet sie überall, was zum Entstehen eines ungewöhnlichen Volkssports geführt hat. Man (selten frau) fährt gern angetrunken durch die nicht unbedingt menschenleere Gegend, während der Beifahrer mit Schrot oder Teilmantelgeschossen auf unschuldige Verkehrsschilder ballert.

Besonders beliebt ist ein Männchen, das vor Fußgängern wart. Leider habe ich kein entsprechendes Beweisfoto, weil ich in den Tagen vor Weihnachten recht zügig (selbstverständlich mit sechs Zylindern in V-Form und gut 200 PS) unterwegs war und mir neulich einen polizeilichen Anschiss eingefangen habe, da ich mal wieder zum Fotografieren angehalten hatte. Ja, auf der Autobahn, hier Motorway genannt.

Anhalten und fotografieren – das zeichnet besonders die motorisierte Pestilenz dieses Landes aus, die rund sieben Millionen Wohnmobile. Gut, bei genauer Zählung sind es vielleicht ein paar weniger, aber überall eiern Touristen mit klotzig-überbreiten Monsterkisten oder untermotorisiert-klapprigen Kleinstbussen durch die Gegend, kämpfen mit Technik und Linksverkehr, und immer wenn Jessica juchzt „Oh, kuck mal, Klaus!“ wird sofort und brutal auf die Bremse getreten.

Meist stehen die Mobilheimer dann in einer unübersichtlichen Kurve, knipsen Meer und Berge, Fauna oder Flora, und nur ein supergnädiger Gott beschützt sie davor, im nächsten Moment von einem herandonnernden Milchtankzug oder Holzlaster in die ewigen Jagdgründe befördert zu werden.

Lastwagen muss man sich überhaupt etwas anders vorstellen als bei uns daheim. Sie sind größer, schneller, stärker, sehen gefährlicher aus und sind es auch. Die Zugmaschinen kommen meist aus den USA oder Australien, haben gern über 1000 PS, und solch ein rollendes Ungetüm kann auch abgebrühten Zeitgenossen Respekt einflößen, speziell auf den schmalen Highways, die oftmals das Format einer welligen bundesdeutschen Kreisstraße haben. Lastwagenfahrer sind harte Typen und neulich interviewte ich zwei von ihnen unterwegs, als sie neben ihren Trucks Kaffee schlürften. 30.000 Liter Diesel hatte der eine geladen, der andere dieselbe Menge Flugbenzin. Wenn solche Lastzüge mit hundert Sachen heranpreschen, darf man sie wohl ohne Übertreibung als rollende Bomben bezeichnen. Übrigens, das Hobby der beiden Treibstoffspezialisten ist Biertrinken. Aber nicht am Steuer, versicherten sie feixend, da würde man zuviel verschütten. Prost!

Zum Schluss noch eine neuseeländische Eigenheit, die One-Lane-Bridge. Einspurige Brücken findet man überall im Land, auch auf den Highways. Sie verstecken sich, genau wie ihre Verwandten, die in den nackten Fels gehauenen Engpässe, gern hinter Hügelkuppen und Haarnadelkurven. Plötzlich taucht ein Schild auf, das entweder Vorfahrt gewährt oder bei Gegenverkehr zum Anhalten zwingt, danach steht in weißer Schrift ONE LANE BRIDGE auf dem Asphalt, und wer dann noch nicht wach geworden ist, endet schlimmstenfalls in der angrenzenden Schlucht, wie meine Fotos belegen. Manchmal sind solche Brücken, an die elend breiten Flüsse dieses unzähmbaren Landes angepasst, einen halben Kilometer lang oder so schmal, dass nervöse Fahrer sie nur nach Einnahme von mindestens 10 Milligramm Valium überqueren mögen.

Alles in allem ist Autofahren in Neuseeland aber deutlich angenehmer als in Deutschland oder Nepal, ja es macht oftmals sogar regelrecht Spaß. Das liegt einerseits an der ständig vorbeirollenden und außergewöhnlich gefälligen Fototapete und dann am in vielen Gegenden extrem dünnen Verkehr. Übrigens, obwohl die Kiwis überall Warnschilder aufstellen und sich fast wie amerikanische Sicherheitsfanatiker gebärden, muss man sein Auto hier nicht versichern. Nein, auch keine Haftpflicht. Ob ich denn meine Karre wenigstens ordnungsgemäß versichert habe? Kein Kommentar.

So, das muss jetzt aber fürs Erste reichen. Falls Lorenz Meyer nicht auf weitere Lieferungen verzichten sollte, melde ich mich kommende Woche wieder. Zähneknirschend.

Die Neuseelandreihe von Johannis Jappen im Überblick:

Neues aus Neuseeland (1): Zu Gast bei den Antipoden
Neues aus Neuseeland (2): Häusliches
Neues aus Neuseeland (3): Kommunikationsfreude

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

OMA SHUI

Christiana ist eine Feng-Shui-Expertin.

Unlängst bot sie mir an, meine Wohnung nach den Feng-Shui-Prinzipien zu untersuchen.

Klar sagte ich ja.

Wer will nicht, dass das Chi in der Wohnung frei fließen kann?

Wer will nicht dadurch kreativer und glücklicher werden?

Ich sah mich schon mit gekreuzten Beinen auf dem sonnendurchfluteten Boden meiner Wohnung sitzen, meditierend, lächelnd, zufrieden.

Viel weiß ich nicht über Feng Shui.

Es geht vor allem um das Chi. Das Chi ist sehr empfindlich. Das Chi muss im Raum frei fließen können. Und wenn da ein Kastl mitten im Raum steht, dann kann das Chi da nicht vorbei. Es muss einen Umweg machen. Und Umwege mag das Chi nicht. Spitze Pflanzen mag das Chi auch nicht. Da fließt das Chi gemütlich vom Flur in das Wohnzimmer und auf einmal sieht es eine spitze Pflanze und schon ist es vorbei mit dem Chi. Kaputt, zerschnitten, verstümmelt.

Also weg mit dem Kastl und weg mit dem Kaktus.

Das ist keine große Sache. Wenn’s nix nutzt, dann schadet’s nicht.

Christiana ist toll gekleidet wie immer. Sie ist eine der wenigen Personen, die ich kenne, die ständig frisch aussehen. So als sei sie gerade einem Pinienbad entstiegen. Makellose Haut und Figur, strahlende Augen und noch strahlenderes Lächeln. Sie schwebt durch meine Wohnung während ich einen Fragebogen ausfülle. Und ich beantworte all diese Fragen und je mehr ich beantworte, desto sicherer bin ich mir, dass alle Probleme, die ich mit mir selbst, mit meiner Familie, meiner Chefin, meinen Kollegen und meinen Finanzen habe, von Feng Shui gelöst werden würden.
Einfach alles ein bisserl umstellen, die eine oder andere Wand farbig ausmalen und alles im Leben wird mir gelingen.

Ich bin fertig mit dem Fragebogen und nun geht es los.

Christiana steht in der Diele.

Das geht gar nicht. Diese Unordnung.
Die Schuhe und Stiefel, die da herumliegen. Räum das weg. Das muss alles frei sein.
Du musst wissen, das Chi kommt mit dem Wind. In dem Fall, der Wind den du machst, wenn du die Wohnungstür aufmachst. Und wenn das Chi mit dem Wind daher kommt, nimmt er all den Gestank, der sich in deinen Schuhen, Stiefeln und Patschen jahrelang angesammelt hat mit und trägt ihn hinein in die Küche, ins Wohnzimmer und ins Schlafzimmer und du wirst krank.

Meine Schuhe stinken nicht, ich verwende immer ein Fußdeodorant.

Christiana hört nicht zu.
Christiana redet weiter.

Das Chi sucht sich immer Wasser. Und da bleibt es dann. Und wenn du nicht ständig die Badewanne voll Wasser hast oder irgendwo ein Aquarium stehen, in das sich das Chi hineinflüchten kann, dann ist das Chi ständig in Bewegung auf der Suche nach Wasser. Und da weht dann ständig der Gestank der Schuhe wie ein Wirbelwind in deiner Wohnung hin und her, vor und zurück.

Und da erinnere ich mich an meine Oma.

Und nun weiß ich endlich, warum die Fische von Opas Aquarium immer verendeten. Das war das Chi, voll gesogen mit dem Gestank von Opas Gummistiefel.

Christiana geht ins Wohnzimmer.

Der Fernseher muss weg. Also hör auf fern zu sehen.

Das geht nicht. Manchmal muss ich fernsehen.

Dann deck den Fernseher zu.

Zudecken? So wie einen Kanarienvogel?

Ja, mit einer Plastikabdeckung.

Hab ich nicht. Geht eine Decke auch?

Nein, es muss Plastik sein.

Und wieder fällt mir die Oma ein. Die Oma hatte keinen Fernseher dafür aber eine Plastikabdeckung. Auf dem Tisch. Eine Plastiktischdecke, schön bunt gemustert. Aber die war da nicht wegen dem Chi oder dem Feng oder dem Shui sondern wegen dem Opa. Weil der Opa hat immer gebröselt beim Brot essen.

Christiana geht ins Schlafzimmer.

Der Spiegel muss weg. Ein Spiegel ist gefährlich.

Dieser nicht, sage ich. Ich habe ihn ordentlich befestigt.

Der Spiegel muss weg. Ein Spiegel ist eine Einladung für eine dritte Person. Wenn dein Mann eine Affäre hat, dann bist du selber schuld.

Aber ich habe keinen Mann mehr, Christiana, hast du das vergessen? Ich habe nur einen Ex-Mann und einen Lover. Und warum soll der eine dritte mitnehmen? Dafür ist das Bett zu schmal. Und außerdem hat er genug mit mir zu tun. Mit noch einer Frau wär der total überfordert.

Aber ich sage nichts und nicke.

Und die Oma fällt mir wieder ein.

Ein Spiegel im Schlafzimmer. Wer braucht einen Spiegel im Schlafzimmer? Das haben nur die Perversen. Wir sind katholisch.

Christiana geht in die Küche.

Gegenüber vom Herd darf weder Kühlschrank, noch Waschmaschine noch Waschbecken noch Toilette sein. Weil da treffen Wasser und Feuer aufeinander und liefern sich einen Kampf. Und gleich darauf beginnen auch alle Familienmitglieder an zu kämpfen.

Da hab ich aber Glück. Da trifft nichts zu. Keine Familienmitglieder da zum Kämpfen. Und die Toilette ist auch nicht in der Küche.

Und die Oma fällt mir wieder ein.

Einen Kühlschrank brauchen wir nicht. Wir haben einen Keller. Und die Bassena ist draußen im Gang. Und das Klo auch.

Christiana geht wieder ins Wohnzimmer.

Diese rote Decke auf der Couch muss weg. Die ist gefährlich. Weil rot bedeutet Feuer.
Mit rot musst du sowieso vorsichtig sein. Überlege dir gut, wo du rot hast.
Wenn du ein rotes Sofa hast, dann hast du nur Ärger. Ärger im Beruf und im Privatleben.

Der einzige Ärger, den ich mit der roten Decke habe, ist, dass sie zu kurz ist.

Und schon wieder denke ich an Oma.

Oma hatte keine rote Couch. Oma hatte gar keine Couch. Oma sagte immer – Eine Couch ist was für faule Leute. Wir haben eine Eckbank. Eine Eckbank genügt. Auf einer Eckbank sitzt man. Wer liegen will und müde ist, geht ins Bett.

Christiana geht wieder ins Schlafzimmer.

Mach das Fenster auf in deinem Schlafzimmer. Damit das Chi herein kann.
Das frische Chi. Weil, wenn du das nicht machst, dann schläfst du schlecht.

Vor einigen Tagen machte ich nachts das Fenster zu, weil ich ständig einen Schnupfen hatte und am Morgen kalte Füße. Seither ist das Fenster zu und der Schnupfen weg. Und die kalten Füße auch.

In Omas Schlafzimmer war das Fenster immer offen.

Sommer wie Winter. Bei plus dreißig Grad und bei minus dreißig Grad. Und das bisschen Reif auf der Tuchent schadet nicht.
Wenn dir kalt ist, dann arbeite mehr. Dann bist du müde und schläfst wie ein Murmeltier.

Das war vor einigen Wochen.

Ich habe das nun folgendermaßen geregelt:

Fast alle Stiefel und Schuhe sind im Keller.

Die Tür zur Toilette ist immer offen. Der Klodeckel auch. Weil das Klo ist in der Diele. Und so kann der Gestank der restlichen herumliegenden Schuhe gemeinsam mit dem Chi ins Klo fliegen und sich in der Klomuschel ertränken.

Das Schlafzimmerfenster ist nun wieder durchgehend geöffnet. Den Spiegel im Schlafzimmer brauch ich nicht mehr. Weil es ist zu kalt um sich im Schlafzimmer an- und auszuziehen. Ich hab den Spiegel ins Klo gehängt.

Die rote Decke von der Couch habe ich in die linke Ecke meiner Wohnung gelegt. Weil das linke Eck ist laut Christiana das Reichtums-Eck. Und das soll aktiviert werden.

Der Kühlschrank, der gegenüber vom Herd war, steht nun in der Diele im Eck. Da wo es dem Chi auf seinem Weg in das Klo nicht im Weg ist.
Rechts hinten im Wohnzimmer, wo vorher der Schrank mit den schönen Gläsern und dem schönen Geschirr stand, da steht nun ein kleines Tischerl mit Blumen. Weil das ist das Beziehungseck. Und da gehören Blumen hin, sagt Christiana.

Heute sind sie etwas welk. Wenn das Christiana sehen würde. Sie wäre entsetzt. Aber ich hab Windspiele aufgehängt, die machen das alles wieder gut. Windspiele sind das Beste.

Und Traumfänger.

Traumfänger sind das Zweitbeste.

Windspiele und Traumfänger sind so eine Art Filter. Die fangen alles ein. Alle negativen Energien. Oder so.

Und im Baumarkt habe ich mir einen Zimmerbrunnen gekauft. Der ist ein bisserl groß, aber er plätschert hübsch vor sich hin.
Er steht mitten im Wohnzimmer. Nicht ideal, ich weiß, wegen dem Chi. Aber sonst ist nirgends Platz. Aber ich musste den kaufen. Sonderangebot, Ausstellungsstück. Das Chi wird das verstehen, glaub ich.

Fernseher hab ich nun keinen mehr. Der steht im Keller.

Ein Fernseher wär wirklich Unsinn. Weil ich würde eh nichts hören bei dem lauten Plätschern und Geklingel von Brunnen und Windspiel. Und so laut kann ich den Fernseher nicht drehen hier in der Wohnung. Der Mieter unter mir mag das nicht. Weil das Kind vom Mieter kann dann nicht mehr schlafen.

Meditieren mit gekreuzten Beinen auf dem sonnendurchfluteten Wohnzimmerboden geht leider nicht. Weil der Zimmerbrunnen da steht. Aber das macht nichts.

Ich setze mich zum Meditieren aufs Klo.

Und wenn ich die Klotür dann zumache, dann ist es schön ruhig. Da hör ich dann nicht mal mehr das Plätschern vom Zimmerbrunnen.

Der Spiegel im Klo stört mich nicht. Hab eh die Augen zu beim Meditieren.

Opa saß auch immer am Klo wenn er seine Ruhe haben wollte.

Vor Oma Shui.

Über die Autorin: Die österreichische Buchstabendompteurin und Wortakrobatin Amadea beschreibt sich selbst als “Salzburger Nockerl mit Migrationshintergrund”, “krea-tief, neu-gier-ig und sar-kas-tisch”, aber auch als “nachgiebig und harmoniebedürftig”. (Stimmt alles, wie wir erfahren haben, als wir sie um diesen Gastbeitrag gebeten haben…) Ihre Seite Amadeas World ist ein Paradebeispiel für ein gut gemachtes persönliches Blog: abwechslungsreich, intelligent und mit viel Witz. Lesenswert!

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

HAUSHALTSTIPP: SO MACHEN SIE DAS BESTE AUS DER ÖLKATASTROPHE

Die durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon hervorgerufene “Ölpest”  (Medienjargon) wird weithin als Katastrophe für Mensch und Umwelt betrachtet. Dabei wird meist übersehen, dass Erdmutter Gaia nie etwas Unüberlegtes unternimmt. So können auch in diesem Fall die Energien positiv und zum Wohle der Menschheit genutzt werden.

Der Austritt von ungefähr 500.000 t Rohöl („Petroleum crudum“) in einer geschätzten Menge von etwa 1.400.000.000.000.000.000 l Wasser entspricht ungefähr einer C4-Potenzierung. In der Homöopathie-Monographie gemäß Hahnemann wird diese Potenzierung zur Behandlung von Suchtkrankheiten und Verwirrtheitszuständen genannt.

Die Empfehlung für Alkoholiker kann daher derzeit nur lauten, baden zu gehen und den Wirkstoff über die Epidermis aufzunehmen. Meiden Sie jedoch unbedingt den Golf von Mexiko, da hier die Ursubstanz nicht hinreichend potenziert wurde.

Achtung: Je größer die Potenzierung, desto frappierender das Ergebnis. Fahren Sie also zum nächsten Baggersee oder verwenden Sie einfach die heimische  Badewanne. Spirituell fortgeschrittene Personen werden sich natürlich für einen tibetischen oder gar tibetanischen Bergsee entscheiden.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Studenten, deren Immunsystem durch jahrelangen Aufenthalt am Baggersee bereits abgestumpft ist.

Über den Autor: Unser Gastautor ist gelernter Möbelbauer und Entwickler der einzigartigen Ennomane, einer “Sitzgelegenheit für Couch-Potentials”. Sein lesenswerter Blog, der zu einem Zwischenstopp auf dem bislang noch nicht vermarkteten Edelmöbel einlädt, befindet sich unter Ennomane. Bei Fragen zu diesem Artikel ist er über die Kommentarfunktion oder über Twitter zu erreichen.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

POLITISCHE ENERGETISIERUNG

Da ich zu einem Gastbeitrag eingeladen wurde, möchte ich diese Platform nutzen, um ein paar Empfehlungen zu politischen Reformen zu geben. Da es noch kein Fachjournal für diese Art von Policy-relevanten Ideen gibt (Political Esoterics wäre ein möglicher Titel), hoffe ich hier genug Leserinnen und Leser zu erreichen, die offen genug sind, das revolutionäre dieser Ideen zu erkennen.

Hier also drei Vorschläge wie wir die Menschheit näher ans Nirvana bringen können:

Astropolitik

Ich beginne mit der am besten erprobten Idee: Politik müsste mehr von den Sternen geleitet werden. Einige wenige Visionäre haben das erkannt. Ronald Reagan (Wassermann) hat mit Hilfe  seines Astrologen nicht nur die Sowjetunion in die Knie gezwungen, sondern auch das US Budget. Auch Indien wäre kaum diese aufstrebende Macht auf internationalem Parkett, wäre da nicht die Beratermandate für weise astrologische geschulte Männer. Auch in Sachen Armutsbekämpfung, eine der grössten Herausforderungen für Indien, kann man schon erste Erfolge verbuchen. Es gibt kaum Astrologen die in Armut leben.

Gesetze sollten nur in die parlamentarische Beratung geschickt werden, wenn die Sterne günstig stehen. Politiker müssten im Wahlkampf verpflichtet sein, ihr Horoskop zu veröffentlichen. Statt den unzähligen “Experten” im Fernsehen, sollten astrologische geschulte kommentieren (gut, ich gebe zu, das würde wenig ändern). Die Anwendungen gehen bis ins humanitäre: Kein Krieg, kein Putsch sollte mehr gestartet werden ohne vorherige Konsultation der Gestirne, schon alleine um zivile Opfer unter der Bevölkerung zu vermeiden.

Parlamentarisches Feng Shui

Die Politikverdrossenheit greift um sich. Leider wird viel zu wenig Ursachenforschung diesbezüglich betrieben, dabei sind die Gründe der Probleme die die Politik hat, offensichtlich. Darum mein zweiter Vorschlag. Man bedenke schon alleine die konfrontationelle Bestuhlung der meisten Parlamentssäle. Kein Drache, der halbwegs bei Verstand ist, würde sich in einer solchen Umgebung wohl fühlen (die zentrale Bedeutung des Drachens für Feng Shui kenne ich übrigens dank Douglas Adams). Radikale Reformen sind offensichtlich nötig.

Ich schlage deshalb vor, alle Stühle und Tische zu entfernen und die Räume mit Reismatten auszulegen. Diskutiert wird nur noch in (selbstverständlich wohlgeformten und ausgeglichenen) Kreisen. Alles muss mit Pflanzen ausgeschmückt werden (vorzugsweise Bambus). Dann sollten konsequent alle 4en entfernt werden (nicht zu verwechseln mit den schulmedizinischen Viren!). Keine Dokumentnunmmern mehr mit “vier”, Sitzungspause im April, keine Tagungen am 4. oder 14. eines Monats. Kommissionssitzungen sollten mit einem Sonnengruß beginnen und im Hintergrund sollten Walgesänge abgespielt werden. Es versteht sich von selbst, dass diese CDs vom Sicherheitsdienst auf mögliche Nachrichten an´s Unterbewusstsein überprüft werden müssen, um Manipulationen durch fremde Geheimdienste, Freimaurer oder Illuminati zu verhindern.

Politische Homöopathie

Es gibt ein paar einfache Regeln, die das homöopathische Prinzip begründen. Da Hahnemann diese vor allem dank der Macht des Wunschdenkens aus dem Nirgendwo hervorbrachte, kann es auch keinen Grund geben, dass diese auf der gleichen Grundlage auch auf politische Prozesse angewandt werden könnten. Nun muss man gestehen, dass Verdünnungsprozesse im Gesetzgebungsprozess wahrlich nichts Neues sind. Doch man möchte hier den Schlachtruf eines jeden echten Homöopathen zitieren, der immer dann erschallt, wenn eine Doppelblindstudie wieder einmal ihr Fach durch den unpotentierten Kakao ziehen möchte: “Homeopathy, ur doin’ it wrong!”. Dabei sind die beiden beliebig transponierbaren Regeln simpel: Da wäre das Ähnlichkeitsprinzip (nicht zu verwechseln mit dem ersten Prinzip der französichen Revolution: dem Gleichheitsprinzip) und das der Potentierung.

Angewandt könnte das dann so funktionieren: Wenn ein Problem kontastiert ist, entwirft man ein Gesetz, dass dieses verschlimmert. Anschließend verdünnt man es bis zur Unkenntlichkeit mit themenfremden Zusätzen sowie mit extrem spezifischen Sonderregeln und Kompromissen. In nur wenigen Jahren werden wir dann keinerlei Probleme mehr haben (vielleicht abgesehen von der Tatsache, dass wir in einem völlige überreglementerten Polizeistaat leben, aber hey, man kann nicht alles haben, man muss einfach daran glauben, dass es besser ist!). Ähnlichkeiten mit der uns bekannten Realität sind natürlich rein zufällig. Aber vielleicht sind wir schon auf halbem Weg.

Ich hoffe, dass diese kleine Ideensammlung einige dazu inspiriert hat, politisch aktiver zu werden. Eine bessere Welt ist offensichtlich möglich, packen wir es an. Chi Heil!

Über den Autor: Da uns dieser Gastbeitrag zugechannelt wurde, könnten wir was die Identität unseres Gastautoren anbelangt, nur spekulieren. Für Mutmaßungen, wüste Spekulationen oder wilde Verschwörungstheorien ist auf dieser Plattform jedoch kein Platz. Und so möchten wir diesen Raum nutzen und für das äußerst informative und unterhaltsame Polit-Blog Zoon Politikon des Politikwissenschaftlers Ali Arbia bei den ScienceBlogs werben.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Als Rudi Dönnes an einem lauen Frühlingsmorgen sein Haus verließ, sprach unvermutet der Kosmos zu ihm. Wie ein Schock durchfuhr es den glücklichen Mann, und er sah seine Zukunft vor sich ausgebreitet. Sofort beendete er sein Medizinstudium, in dem er auf dem besten Weg zum Jahrgangsbesten war und eröffnete in seiner Straße einen Kiosk. Es war kein besonderes Lädchen, eigentlich genauso eines wie es schon sieben in der Straße gab. Aber der Kosmos hatte ihn dazu berufen, und dem Kosmos widerspricht man nun mal nicht. Dass Ihr diesen Text vor Euch habt, heißt auch, dass der blinde Grottenolm, der meine einzige Verbindung zur Außenwelt darstellt, seinen Weg zu den Weisen von Sheng Fui gefunden hat. Und so werdet ihr bald erfahren, was Rudi Dönnes widerfahren ist…

Mein Name ist Savant Diax, ich lebe alleine in einer tiefen Höhle und erforsche das Universum. Ich habe einmal in einer anderen, noch tieferen Höhle gelebt, und auch das hat mit der Geschichte zu tun.

In meinen Forschungen beschäftige ich mich mit dem, was die Schulgelehrten und Wissenschaftler wegwerfen. Ich will nicht in Abrede stellen, dass sie fleißige Arbeiter wären, die viel Sinnvolles erforscht hätten: Ohne den Elektroradiator und besonders lang haltbare Vollmilch könnte ich es niemals aushalten in meiner tiefen Höhle! Aber die beschränkte Weltsicht der Wissenschaftler sorgt dafür, dass sie die Wahrheit nicht erkennen, auch wenn sie direkt mit der Nase darauf stoßen.

Vor einigen Jahren war ich auf meinen Wanderungen bis nach Italien gelangt und hatte mich in einem tiefen, verlassenen Bergwerk von der Welt und ihren irdischen Ablenkungen zurückgezogen. Hier konnte ich unbeirrt und mit großem Erfolg meiner Arbeit nachgehen. Dies sollte sich jedoch ändern als eines Tages nebenan die Physiker einzogen. Die Wissenschaftler hatten sich entschlossen, ihren Neutrinodetektor hier unten aufzubauen, und die anderen fortschrittsgläubigen Menschen hatten sie kräftig darin bestärkt.

Nun muss man wissen, dass der Physiker als solcher ein verhutzelter zerstreuter Besserwisser ist, der die meiste Zeit damit beschäftigt ist, diabolisch zu lachen und mit spitzen Fingern Fettspuren auf dem Oszilloskop zu hinterlassen. Kein Wunder, dass ich mir bei derart skurillen Mitbewohnern bald schon eine neue einsame Höhle suchen musste…

Vorher hatte ich jedoch die Gelegenheit, das merkwürdige Treiben der Physiker zu studieren.

Als einige Forscher vorgeschlagen hatten, dass zeitreisende Higgs-Bosonen aus der Zukunft den großen Ladronen-Beschleuniger LHC verhindern wollen, war dies noch mit Heiterkeit aufgenommen worden. Trotzdem waren die Wissenschaftler, ohne es zu merken, auf die große Wahrheit gestoßen. Jetzt aber freue ich mich, mit euch teilen zu können, dass der Kosmos zu uns spricht: Neutrinos, diese mutmaßlich so reaktionsträgen Teilchen, sind in Wahrheit zeitreisende Botschaften aus der Zukunft, durch die uns das Universum Botschaften sendet.

Die Wissenschaftler nebenan hatten einen riesigen Tank aufgebaut, sie nannten es das Borexino-Experiment. Wenn man die Eigenschaften von Neutrinos kennt, muss man darüber lachen, was sie dort betrieben: Die Physiker sind der Ansicht, dass Neutrinos nur sehr schwach reagieren, und dass sie deshalb unheimlich viel Masse brauchen, damit doch manchmal ein Neutrino mit einem Atomkern reagiert. Das müssen sie dann unendlich mühsam detektieren und verbringen Jahre, um auch nur zehn Neutrinos zu suchen. Doch gerade erst haben sie bekannt gegeben, dass sie zehn gefunden haben, die angeblich in der Erde entstanden sind.

Die Wahrheit ist jedoch weitaus faszinierender. Wenn die Wissenschaftler sagen, dass unsere geliebte Mutter Erde kein besonderer Platz im Universum ist, haben sie zwar Recht, aber sie übersehen, wo wir im Mittelpunkt stehen: In der Zeit. Wir liegen mitten in der Zeit, und das Universum spricht zu uns.

Ich habe entdeckt, dass Neutrinos Botschaften sind, die das Universum uns in unsere Zeit zurückschickt. Und manchmal können wir von einem Neutrino getroffen werden, und wir erhalten Einblick in das Geheimnis unserer Zukunft. So wie es Rudi Dönnes geschah. Deswegen sollten wir uns öffnen und uns bereit machen, unser Schicksal zu erfahren. Wenn der Kosmos zu uns spricht, dann müssen wir ihm zuhören. Ernsthaft: Legt euch nicht mit dem Kosmos an!

Meine entscheidende Erkenntnis war, dass Materie und Information eigentlich das gleiche sind – nur laufen sie in eine andere Richtung der Zeit. Ihr könnt und solltet leicht das Experiment wiederholen, das mich darauf gebracht hat. Schlagt euch einmal vorwärts in der Zeit mit einem Stock mitten ins Gesicht (Anfänger nehmen einen Boxhandschuh). Nur zu, schön feste drauf, es soll ja Erkenntnis bringen. Tut es weh? Ja klar, es ist ja feste Materie. Aber jetzt, wo ihr Euch daran erinnert, also den Vorgang rückwärts in der Zeit betrachtet, ist es plötzlich eine Information, oder? Und genau das tut auch das Neutrino! Die Physiker suchen nur vorwärts in der Zeit, die feste Materie des Neutrinos. Aber viel wichtiger ist, dass es eigentlich ein Informationsträger aus der Zukunft ist! Und das erklärt auch, warum es so selten mit einem Atom im Jetzt reagiert. Schließlich ist der Kosmos verdammt alt und wird noch lange existieren – da braucht man schon verflucht viele Neutrinos, die unheimlich lange reisen und nicht mit allem reagieren können. Und überhaupt ist meine Theorie, dass dadurch, dass das Neutrino eben sturheil nicht mit jedem daher gelaufenen Atom reagiert, es überhaupt erst die Information aus der Zukunft mitbringen kann. Und so wie Rudi Dönnes seine Zukunft als Kioskbesitzer sah, sollten auch wir uns dem Kosmos öffnen.

Meine Lehr-DVD “Öffnet euren Wirkungsquerschnitt” könnt ihr für nur Euro 129,- im Sheng-Fui-Shop erhalten. Aber exklusiv für Euch gibt es hier schon einmal zwei Grundwahrheiten:

1) Wir müssen den Neutrinos Gelegenheit bieten, uns zu erreichen. Welch ein Pech wäre es, wenn das eine Neutrino, was uns erreichen sollte, vorher in der Mauer unseres Hauses hängen bleibt. Da Materie Neutrinos aufhält, liegt die Lösung auf der Hand: Baut Euer Haus aus Antimaterie!

2) Wir können aktiv die Wirkungsquerschnitte unserer Atome öffnen. Auf der DVD lernt ihr ein einfaches Trainingsprogramm, damit euer Wasserstoff den Wasserstoff Eures Nachbarn neidisch macht.

Ich habe erzählt, dass diese Physiker am Borexino zehn Neutrinos abgefangen haben. Das klingt nicht nach viel, aber es sind zehn lebensverändernde Schicksale, die dort abgefangen wurden. Ich sage das durchaus mit Verbitterung, denn es ist mir klar, dass auch meine Erleuchtung verhindert wurde. In Wahrheit waren es nicht zehn, sondern 9.9 Neutrinos. Ein Zehntel eines Neutrinos ist durch den Detektor gerutscht und hat mich nebenan getroffen. Es wäre für mich bestimmt gewesen, und denkt nur, was ich Euch hätte mitteilen können. Aber wenigstens bin ich dadurch zur Einsicht über die Natur der Zeit und des Kosmos gelangt, und kann es jetzt mit euch teilen. Aber dennoch – welche Erleuchtung hätte ich euch bringen können, in einer schönen heilen Welt – einer ohne Physiker…

Über den Autor: Unser Gastautor wünscht keine salbungsvollen Informationen zu Person und Vita und hält sich lieber vornehm zurück. Deshalb wollen wir an dieser Stelle, und ohne jeden Hintergedanken, Werbung für eines von Deutschlands Top-Wissenschaftsblogs machen. Hinter dem  Namen Diax´s Rake verbirgt sich ein Blog, das sich anspruchsvoll und dennoch unterhaltsam (nicht nur) mit Physik beschäftigt: Ein lohnender Besuch für jeden kritisch denkenden Menschen!

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Mein Name ist Jeni Endelea Elimu Busara Mlevi. Ihr, meine Freunde, dürft mich einfach Jeni Endelea nennen. Ich möchte eure Aufmerksamkeit heute auf meinen Bericht lenken und euch in energetischen Worten von meinen äußerst zufrieden stellenden Erlebnissen als Botschafter des Sheng Fui künden.

Wie ihr alle wisst, ist Sheng Fui unendlich viel älter und wirkungsvoller als die Irrlehre des Feng Shui und wurde vom Weisen Chen Hsien Yu aufgebaut. Ich bin über höchstens sechs abgerundete Ecken mit seinen Nachfahren direkt verwandt.

Meditationsübung auf FischthekeIch möchte euch heute in nie dagewesener Klarheit und Reinheit eine Meditationsübung und deren besonders anziehende Wirkung vorstellen. Sheng Fui muss keinesfalls ausschließlich innerhalb der eigenen vier Wände praktiziert werden. Auf dem Foto seht ihr, wie ich sehr effektiv auf einer Fischtheke im Supermarkt eines großen Kaufhauses meditiere. Eine einfache und sehr wirkungsvolle Position.

Den Oberkörper frei machen, die Schärpe anlegen, die mit Eis beschickte Theke besteigen, Hände links und rechts an den Kopf, so dass die Energie kreisen kann, und sich langsam zurück legen. Das tut gut und ist sehr erfrischend, vor allem jetzt in den heißen Monaten des Jahres.

Mehrere Kunden des Supermarktes zeigten schnell Interesse an der äußerst reinen Lehre des Sheng Fui und ordneten sich im Halbkreis um die Fischtheke an. Ebenso war das Supermarktpersonal hoch erfreut. Einige Angestellte verfolgten mich nach Abschluss meiner Übung fast schon aufdringlich durch den Markt, offensichtlich wollten sie meine Jünger werden. Später wollte sich sogar der Sicherheitsdienst möglichst lange im post-meditativen Glanz sonnen und mich gar nicht mehr gehen lassen.

Ihr seht, meine Freunde, eine einfache Übung mit durchschlagendem Erfolg.
Ich verbleibe bis zum nächsten mal auf diesem energetischen Kanal mit einem herzlichen Chi heil.

Eure Jeni Endelea

Über den Autor: Bei der  aus Japan stammenden (mit afrikanischen Wurzeln) Jeni Endelea handelt es sich um eine treue Stammleserin und bekannte Bloggerin, die sich auf ihren Seiten hingebungsvoll komplizierten Sachthemen widmet. Aus einer Mischung aus Menschenscheu und Bescheidenheit verzichtet sie jedoch auf die Nennung ihrer Internetadresse.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von Mad Marx, dem Betreiber und Diensteanbieter des renommierten Handkaas-Blogs, das sich hingebungsvoll den verschiedensten Quergedanken, Wortjonglagen und allerlei anderen Albernheiten widmet.

SKANDAL: ARBEITSLOS DURCH AKUPUNKTUR!

Der Sous Chef Manfred M. aus B. verlor seinen Job in einem angesagten Sternerestaurant, weil er durch Akupunktur versuchte, sich von einer Phobie heilen zu lassen. In seltener Allianz mit der BILD-Zeitung spricht die Gewerkschaft Verdi von einem Skandal. Im August wird die Beschwerde im Küchenkabinett des Deutschen Bundestags beraten.

Zum Hintergrund: Seit frühester Jugend wurde der Koch Manfed M. aus B. von einer schlimmen Phobie geplagt, der Skorodophobie. Dabei handelt es sich um die Angst vor Knoblauch, die einer weiteren Karriere als Koch immer deutlicher im Wege stand. So genügte bereits der Anblick einer einzelnen Knoblauchzehe, um eine heftige Panikattacke auszulösen.

Arbeitslos durch AkupunkturIn seiner Not wandte sich Manfred M. aus B. an den anerkannten Feng Shui Experten Bruno von G. aus K. Dieser empfahl ihm die von ihm entwickelte Methode der Buntkopf Powerpunktur, eine Technik des runden Nadelkopfes nach den traditionell überbewerteten Richtlinien des Feng Shui Total.

Frisch punktiert erschien Manfred. M. aus B. pünktlich an seinem Arbeitsplatz, und das Unglück nahm seinen Lauf. Während der Zubereitung einer Crème Brulée verflüssigte sich nach Aussage der Küchenhilfe Ombassa G. im Feuerstrahl des  Brenners ein Nadelkopf und tropfte in die Nachspeise des Lokalpolitikers Klaus W., ebenfalls aus B., was zur fristlosen Entlassung M.’s führte.

Die Gewerkschaft Verdi, der Bund der Kriegsgräberfürsorge und der ADAC wandten sich in einer Petition an den Deutschen Bundestag, um in Zukunft Arbeitnehmern den Rücken zu stärken, die aus Eigeninitiative unter Erhalt der Arbeitskraft ihr bescheidenes Quentchen zum Allgemeinwohl beitragen wollen.

Für Manfred M. kam diese Solidaritätsadresse leider zu spät. Seine Untermieterin Bella Z. fand ihn leblos vor seinem geöffneten Kühlschrank hängend auf. Er hatte sich mit Hilfe einer Knoblauchkette aufgehängt…

Über den Autor: Bei unserem Gastautor Michael Marx handelt es sich um einen Menschen, der versucht, seinen Weg durchs Leben als multiple Persönlichkeit zu beschreiten. Wenn er sich nicht gerade auf seinem Handkaas-Blog tummelt, arbeitet er als freier Internetentwickler und Webdesigner, bringt Betriebsräte in´s Netz oder sorgt mit seinem Musikprojekt Waschlabor dafür, dass sich nicht nur die Wäschestücke schneller drehen.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von Blaubär, einem treuen Mitglied der Sheng-Fui-Gemeinde, das bereits durch zahlreiche qualifizierte Kommentare und den Beitrag Entstehung des Windes aufgefallen ist.

DIE WIRKLICHEN WURZELN DES SHENG FUI

seetang

Wie jeder weiß, liegen die Wurzeln von Sheng Fui und Feng Shui im Osten. Was nicht jeder weiß: sie liegen weder im Fernen, Mittleren oder Nahen Osten, sondern im ganz nahen Osten, in Ostfriesland!

Dass diese Tatsache bei vielen Menschen im Laufe der Generationen in Vergessenheit geraten ist, mag daran liegen, dass Leeren nicht nur alt sein müssen, sondern auch aus fernen Ländern stammen müssen, damit der ahnungslose Kunde dafür zahlt. (Wer kann sich schon einen Feng Shui Berater vorstellen, der sich auf uralte Weisheiten aus Ostfriesland bezieht?) Und so hat man aus schnöden Marketinggründen die Entstehungsgeschichte von Feng Shui von Ostfriesland ins ferne China verlagert.

Dabei belegen unlängst aufgefundene Dokumente die historisch korrekte und nunmehr einwandfrei verbürgte wahre Entstehungsgeschichte unserer Heilslehre.

Die Geschichte beginnt bei Edo, der wegen seines seemännischen Berufs und seiner Vorliebe für Sushi-Rollen aus Tang und Algen nur “Seetang” genannt wurde. In seiner Heimat an der Küste lebten Edo und sein Volk vor einigen Jahrhunderten vorrangig vom Fischfang. Wenn sich Edo und seine Fischerkollegen bei ablaufendem Wasser auf die Fahrt zu den fernen Fanggründen machten, wurden sie mit der Grußformel “Fang schön” verabschiedet. Liefen sie mit vollen Netzen wieder ein, wurden sie hingegen mit einem freundschaftlichen “Schöner Fang” begrüßt.

Im Laufe der Jahre hat sich die Bedeutung dieser Worte verändert und erweitert. “Fang schön” hat man nicht nur den Fischern, sondern auch den Fischhändlern mit auf den Weg gegeben. Gemeint war damit: “Hol das letzte aus Deinem Kunden raus, was Du kriegen kannst, auch wenn Dein Fisch schon riecht.“. Wogegen “Schöner Fang” seine ursprüngliche Bedeutung behielt, eben das Lob für eine großartige Leistung.

Nun kam der Tag, an dem Edo mit seinem Ewer (aus Friesland stammender Segelschiffstyp in Knickspantbauweise mit Flachkiel und einem oder zwei Masten) nach China auswanderte. Den Chinesen gelang es nicht, den für sie unaussprechlichen Namen fehlerfrei über die Lippen zu bringen, und so riefen sie Edo mit seinem Spitznamen. Aus “Seetang” machten unsere Freunde aus dem Osten ein freundliches “Tse Tang“.

Viele Weisheiten und Sentenzen Tse Tangs haben im Lauf der Zeit den Weg in unsere Kultur gefunden. Doch dies war nur möglich, weil der Kern der Weisheit, die philosophische Essenz, auf eine heimische Quelle zurück zu führen ist: unseren Edo “Seetang” alias “Tse Tang” aus Ostfriesland.  Unzählige Menschen zitieren die Spruchweisheiten von “Tse-Tang, dem Älteren” ohne sich auch nur annähernd bewusst zu sein, dass es sich beim Schöpfer der unvergänglichen Aphorismen und Lebensregeln um einen einfachen Fischer aus Ostfriesland handelt.

Aus der Abschiedsfloskel “Fang schön” wurde übrigens durch chinesische Aussprache das bekannte “Feng Shui“, das ein Synonym für die Aufforderung geworden ist, anderen Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen und ihnen eine Scheinleistung als Wirkleistung zu verkaufen. Wobei der Kunde das als menschliche Wärme interpretieren soll, was in Wirklichkeit die Reibungshitze ist, wenn er über den Tisch gezogen wird…

Die uns verbindende Heilslehre des “Sheng Fui” ist hingegen mit ihrer ursprünglichen Bedeutung “Schöner Fang!” zu uns zurückgekehrt, was als Anerkennung für eine gebrachte Leistung zum Nutzen aller gedeutet werden kann.

Über den Autor: Bei “Blaubär” handelt es sich um die 17. Reinkarnation des “mythischen Blaubären”, einer sagenumwobenen Heilerpersönlichkeit aus vorchristlicher Zeit, die in der Hochblüte ihres Wirkens von Ungläubigen auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. In seiner Freizeit beschäftigt sich der Autor hingebungsvoll mit der Erschaffung eines Mikrokosmos der miniaturisierten Wirklichkeit.

wirkungstreffer

Gastbeiträge haben bei Sheng Fui eine gute und lange Tradition, bringen SIe doch neue Impulse für unsere energetische Arbeit. Aus den sich daran anschließenden Diskussionen entstehen oftmals spannende Ideen für das spirituelle Miteinander.

Beim heutigen Gastbeitrag wollen wir uns bewusst vom herkömmlichen Ansatz verabschieden und übergeben das Wort an Finanzfachmann und Politikwissenschaftler Martin J. Landis.

Millionen Pendler erhalten ihre Kosten zurück erstattet. Es gibt also doch noch Gerechtigkeit in der alltäglichen Welt des Untergangs, die nur noch aus schlechten Nachrichten besteht – zumindest wenn man die letzten zwanzig Jahre, Mauerfall eingeschlossen, zugrunde legt. Immerhin wird die vorübergehend  euphorisch begossene Sternstunde des Vaterlandes nicht erst seit dem 4. Oktober 1990 in Ost und West als gefühlte Ungerechtigkeit wahrgenommen.

Pendeln lohnt sich also wieder für den ausgebluteten Mittelschichtler, dem der gierige Staat in seinem Konsolidierungswahn kurzzeitig das natürlich gewachsene Recht auf Anrechnung seiner tatsächlichen oder auch nur großzügig gefühlten Fahrtkosten verwehrt hatte.

Eigenartigerweise feiert vor allem die Politik das Urteil – nimmt man mal Teile der Grünen aus, für die der spritfressende Privat-PKW immer noch Lieblingsfeind Nr. 2 ist.
An erster Stelle frohlockt natürlich die CSU, die in der bayrischen Vorwahlzeit nicht nur mit dem intellektuell anspruchsvollen Konstrukt von niedrigen Benzinkosten durch sauberen Atomstrom punktete, sondern insbesondere lautstark von der Regierung im fernen Preußen die erneute Zahlung von Wegzoll an den berufstätigen Wegbenutzer einforderte.

Die launige Trennung zwischen Nah- und Fernpendlern und ihre steuerliche Ungleichbehandlung hatten ihre Gesandten zuvor zwar ohne Widerworte mit beschlossen, aber angesichts eines drohenden Volksaufstandes in den heimatlichen Wahlkabinen wollte man davon dann plötzlich doch nichts mehr wissen. Ein typischer Fall von Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS), waren die mit absolutistischen Rechten ausgestatteten Landesväter doch mit der medialen Organisation ihres Zwergenaufstandes gegen Merkelwittchen offensichtlich so stark abgelenkt, dass sie das klaffende Loch im Geldspeicher der landeseigenen Bank übersahen, obwohl die Opposition davor bereits Mahnwachen abhielt. Nun gut, nachher ist man immer klüger. Schade ist es aber doch, könnte der Horst statt den nun fälligen Rettungsgeldern für die Bayern LB allen stimmberechtigten CSU-Pendlern die Taxirechnung zum Arbeitsplatz bis ans Lebensende zahlen.

Auch in der SPD – nimmt man mal den geplagten Bundesfinanzminister, der irgendwie den nötigen Enthusiasmus für die unerwartete Rolle als diesjähriger Weihnachtsmann für Banken, Autoindustrie und den konsumunlustigen Bürger vermissen lässt -  scheint die Entscheidung über ein verpfuschtes Gesetz, dass den Staat jetzt rückwirkend zur Ausschüttung von 7,5 Milliarden nötigt, nur freudestrahlende Gewinner zu kennen.

Nimmt man die Performance bei der Deutungshoheit unter die Lupe stellt man allerdings gravierende qualitative Unterschiede fest. Konnte Bundeswirtschaftsminister Glos mit den ersten gestammelten Worten noch nicht wirklich überzeugen, machte es Bundeskanzlerin Merkel, die nicht erst seit Kurzem die Mitte Deutschlands auch visuell perfekt verkörpert, deutlich besser. Sie lobte die Entscheidung prompt als wirksames Konjunkturprogramm und zielgerichtete Belebung für den darbenden Konsum. Der hat in den vergangenen Jahren schon schlechtere Zeiten gesehen, aber vielleicht legt sich nun doch noch der eine oder andere einen Nobelschlitten unter den Weihnachtsbaum. Vorzugsweise vom selbsternannten Pleitekandidaten Opel oder einem der anderen deutschen Premium-Kurzarbeitgeber, die noch im Sommer Märchen von üppigen Rendite- und Umsatzerwartungen im nächsten Fünfjahrplan zu erzählen wusste, obwohl der Bürger am Tankeinlass seines Mittelklasse-SUVs bereits bitterliche Tränen vergoss.

Das Verhalten der politischen Kaste im Angesichts der Krise nährt die Mär vom reichen Staat, der sofort “Geld wie Heu” findet, wenn es darum geht, die Finanzkrise mit Kredit- und Bürgschaftsschirmen im doppelten Volumen des Staatshaushalts zu bewältigen oder den Bürger umgehend zu entlasten, damit er der Wirtschaft eifrig konsumierend zu Hilfe eilt. Wenn sich beispielsweise Andrea Nahles, vielen Kennern des Politikensembles zu Unrecht als kleine dicke Intrigantin der SPD mit Hang zu apokalyptischen Kicherausbrüchen bekannt, vor die Kamera schiebt und Konsumgutscheine auf Pump für das gesamte deutsche Volk propagiert, könnte man glauben, die Staatsverschuldung, die im Bund jedes Jahr mehr als 40 Milliarden Euro Zinsen vom Steuerzahler auf Banken und andere Kreditgeber umverteilt, wäre nur ein Gerücht. Ein 500-Euro-Bezugsschein auf Pump für jeden Bürger macht in der Summe 20-30 Milliarden neue Schulden. Erkauft mit zusätzlichen Zinsen von einer runden Milliarde Euro – jährlich zu entrichten ab 2009 bis in alle Ewigkeit, wie einige Miesepeter jetzt ganz unweihnachtlich zu bedenken geben.

Haben wir uns etwa getäuscht? War das neoliberale Trommelfeuer des letzten Jahrzehnts, das den Umbau des deutschen Sozialstaats vorbereitet und medial flankiert hat, etwa falsch? Insbesondere das immer wieder postulierte Basisargument, der Staat sei praktisch pleite und könne sich angesichts leerer Renten- und Sozialkassen, von Bildung, Verteidigung, Umwelt und Steinkohlesubventionen ganz zu schweigen, keine Ausgaben mehr leisten?

Dagegen spricht natürlich die in Rekordzeit durchgeführte und ausgiebig zelebrierte Verschiebung der Finanzprobleme auf die Staatsebene. Dagegen spricht auch das Gebaren von Wirtschaftsexperten, wie Andrea Nahles, die den Staat als die Mutter aller Weihnachtsmänner in schillerndem Licht präsentieren, der irgendwo ein Säckchen unrechtmäßig abgepresster Taler in Reserve hält, die er nun, da alle anderen überreichlich bedacht wurden, an das Volk verteilen kann. Andererseits, waren dann all die Opfer der letzten Jahre und das erbärmliche Gefeilsche in der deutschen Interessenausgleichsmühle, in der um jeden Prozentpunkt Rente, Hartz IV und Kita-Förderung ein Kompromiss auf niedrigstem Niveau erzielt werden musste, etwa unnötig?

Natürlich nicht, andernfalls könnte man ja gleich behaupten, der größte Standortnachteil Deutschlands im globalen Wettbewerb seien seine Politiker.

Wir danken Martin J. Landis für diesen Beitrag. Der guten Ordnung halber weisen wir daraufhin, dass die Übernahme dieses Beitrags (wie natürlich auch all unserer anderen Beiträge) in Print und Onlinemedien nur nach vorheriger schriftlicher Erlaubnis gestattet ist. Martin hat sich bereit erklärt, für Rückfragen zu seinem Beitrag per E-Mail (martin.j.landis ät googlemail.com) oder in den Kommentaren zur Verfügung zu stehen. Was wir hemmungslos ausnutzen sollten…

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von Christian Götz, dem Betreiber des ChinaFans-Blog, das sich trotz des nach Asien deutenden Namens mit den verschiedensten esoterischen Aspekten des gesamten Erdballs beschäftigt. Redaktionell zur Seite stand ihm Lorenz Meyer.

WASSER, TACHYONISCHER QUELL DES LEBENS

Wasser zählt zu den sechs Elementen des Sheng Fui und spielt demzufolge in unserer Heilslehre eine energetisch sehr wichtige Rolle. Es ist der Baustein des geistigen Flusses, der Quell tachyonischer Spurenelemente, so unbestimmt wie Quantenzustände, aber auch wichtiges Transportmittel menschlicher Ausscheidungen.

Bereits in den überlieferten Schriften Tse Tangs wird über die wahre Natur des sagenumwobenen Feuchtigkeitsspenders berichtet. Aus den lange Zeit verschollenen Überlieferungen wissen wir, dass Wasser über ein eigenes Gedächtnis verfügt und sich regelrecht an bestimmte Ereignisse erinnern kann. So hat in der Vergangenheit manche wissende Sheng-Fui-Anhängerin ihren Partner gegen ein Glas klares Wasser eingetauscht, um mit diesem den Rest ihres Lebens zu verbringen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sich so ein Glas Wasser selbst nach 20 Jahren noch an den Hochzeitstag erinnern kann…

Neben dem beschriebenen Memoryeffekt verfügt das Wasser zudem über eine den meisten Menschen gegenüber verborgene Eigenschaft: es kann durch seine physikalische Unbestimmtheit verschiedene Aggregatzustände wie flüssig und fest einnehmen. Und dies nicht nur abwechselnd und bei verschiedenen Temperaturen, sondern gleichzeitig!

Dazu müssen Sie dem Wasser seine urtümlichen Eigenschaften zurückgeben und den Transformationsprozess des Wasserstoffhydroxids durchführen (Anleitung im Sheng-Fui-Mitgliederbereich herunterladbar). Nach erfolgreicher Umwandlung können Sie das Wasser etwa kreisförmig modellieren, wie es auf dem Bild dargestellt ist.

Die Flüssigkeit weist zunächst die gleichen sensorischen Eigenschaften wie normales Wasser auf. Doch ziehen zum Beispiel fünf Personen daran, lässt es sich nicht zerreißen. Dieses Phänomen ist möglich, weil die tachyonischen Spurenelemente aktiviert wurden und sich nun mit den Quanten zu einer Einheit verschränken und dadurch eine wechselwirkende Ionisationsfluktuation zentripedaler Elektronenimplosion bewirken. Ein mehr als einfaches Prinzip…

Mit dem transformierten Wasser können sie zahllose Heilungsprozesse in Gang setzen und rituelle Waschungen am eigenen oder Fremdkörper durchführen. Tipp vom Profi: wegen des umfassenden Gedächtnisses sollten Sie ein Glas Wasser nie Zeuge energetisch unlauterer Handlungen werden lassen. Falls Sie esoterikfeindliche Gäste oder ewige Zweifler erwarten, bedecken Sie das Glas mit einem Behälter oder, noch besser, trinken Sie es vor dem Besuch.

Über den Autor: Bei unserem Gastautor handelt es sich um einen jungen Softwareentwickler, der sich in seiner Freizeit bevorzugt in esoterischen Foren, auf Weltverschwörungsseiten und Internetseiten aus der Anderswelt herumtreibt. Durch seine kritischen Nachfragen hat er sich bereits einige Auszeichnungen wie Beschimpfungen, Verweise, Rausschmisse und zuletzt eine Unterlassungsaufforderung erworben. Auf dem ChinaFans Blog lässt er seine Leser an den mitunter unterhaltsamen Korrespondenzen mit seinen Diskussionspartnern teilhaben.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von Falk, der in der Bloggerszene als “Psychoblogger” bekannt ist. Der im realen Leben mit einem Doktortitel ausgestattete Blogger schreibt heiter und gut gelaunt über Haupt- und Nebensächlichkeiten, denen er – muss wohl eine Berufskrankheit sein – oftmals eine psychologische Komponente abgewinnt.

KLANGSCHALEN ZUR ABWEHR VON ERDSTRAHLEN

Erdstrahlen, Wasseradern und radioaktiv verstrahlte Ameisen und Kanalratten, die aus geheimen Laboren geflüchtet sind… Sicher hat jeder schon einmal von diesen Umweltfaktoren gehört oder ist gar schon mit ihnen in Berührung gekommen.

Besonders die Bewohner von sozial randständigen Wohnsiedlungen und Massenquartieren sind von den genannten Belastungsfaktoren betroffen. Hier allein auf die Sheng-Fui-konforme Ausrichtung der Haupteinrichtungsgegenstände wie Flachbildfernseher, DVD-Player und Spielekonsole zu setzen, reicht eben so wenig wie die Außenverlegung der Wasserleitung und der Ersatz des WCs durch ein Plumpsklo. In dieser Situation sind sehr viel wirkungsvollere Maßnahmen erforderlich!

Modifizierte Klangschalen

Durch die Kombination asiatischer Weisheit mit deutscher Ingenieurskunst konnte jetzt eine herkömmliche mittelgroße Klangschale dergestalt weiterentwickelt werden, dass die genannten Umwelteinflüsse komplett aufgefangen und unschädlich gemacht werden können. Die schädliche Wirkung wird einfach nach außen hin abgestrahlt…

Im Falle unglücklicher nachbarschaftlicher Beziehungen kann die Ausrichtung der Klangschale entsprechend angepasst werden und z.B. nach schräg gegenüber erfolgen. Doch Vorsicht: In bestimmten Gegenden richten die Bewohner (bevorzugt unterschiedlicher Einkommensschichten bzw. Ethnien) sich gegenüberstehender Hochhäuser konsequent ihre Klangschalen in die Gegenrichtung. In der Folge entsteht eine negative Energieakkumulation und die Quartiere werden unregierbar (Beispiel: Frankreichs berüchtigte Banlieues).

Wegen der mißbräuchlichen Anwendungsmöglichkeiten fallen die modifizierten Klangschalen in Frankreich neuerdings (wie Schusswaffen, Springmesser und Schlagringe) unter das Waffengesetz und werden erst nach dem vollendeten zwölften Lebensjahr abgegeben. In Deutschland dürfen die Klangschalen jedoch (noch) frei verkauft werden.

Durch subventionierte Entwicklungskosten und Großeinkauf der Bauteile können wir Ihnen heute ein sensationelles Angebot machen: Eine mittelgroße Klangschale “Energy Reflector Premium” kann im Aktionszeitraum bereits für einen Betrag von 29,99 Euro bestellt werden!

PS: Wegen der beschriebenen Problematik können die von uns aufwändig modifizierten Klangschalen nur nach Absolvierung eines Sachkunde- und Charaktertests (Euro 499,-) abgegeben werden. Die notwendige fachkundige Installation und Ausrichtung durch einen Sheng-Fui-zertifizierten Spezialisten erfolgt gegen eine Servicegebühr von 299,- Euro plus Anfahrtskosten und MWST.

Über den Autor: Falk Richter ist ein wahrer Blogaholic, der parallel gleich mehrere Internetseiten und Blogs bedient. Mittelpunkt seiner Onlineaktivitäten ist jedoch das pechschwarz gestaltete Psycho-Blog, in dem er – gegen jede Erwartung – bevorzugt über Heiteres schreibt. Außerdem widmet sich der passionierte Fotograf und Insektenliebhaber hin und wieder auf seinem Aktienblog aktuellen Wirtschaftsthemen um Bulle, Bär und Co. Die manchen Besuchern allzu  aufdringlich erscheinenden Google-Anzeigen in seinen Blogs ermöglichem dem gelernten Psychologen mittlerweile ein sorgenfreies Leben fern aller Existenzsorgen.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von der Autorin des Buchstäblich-seltsam-Blogs. Die öffentlichkeitsscheue, jedoch redegewandte Bloggerin schreibt dort regelmäßig zu Themen des Alltags, denen Sie mit Hingabe ihre humoristischen oder absurden Seiten abzugewinnen versucht.

MIT TECHNOLOGIE VON HEUTE ZUR GESUNDHEIT VON MORGEN

Krankheiten mit Eigen-Urin zu behandeln, ist inzwischen ein alter Hut. Aber die Methode ist mittlerweile, da wenig Gewinn bringend, ein pekuniäres Trauerspiel. Schließlich ist es immer schwerer geworden, den Leuten ihren eigenen Urin zurück zu verkaufen…

Deshalb gibt es nun endlich das Produkt der Zukunft: Morgen-Urin! Der Saft, der aus der Zukunft kommt!

Morgen-Urin

Normaler Eigenurin, wie er auf natürlichem Wege aus der Blase kommt, enthält im Krankheitsfall Krankheitsserreger und deren Abfallstoffe. Das kann nicht gesund sein: Dieser Urin ist krank! Viel gesünder ist hingegen Urin, der nicht krank ist.

Deshalb ist es absolut nahe liegend, Urin zu trinken, der aus der Zeit stammt, in der man schon wieder gesund ist – Morgen-Urin, der Urin von morgen!

Der Firma Pipi-Fax GmbH & Co. KG in Pullern ist es in jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit gelungen, einen mittels eines hochentwickelten Computerprogramms gesteuerten Urin-Zeit-Tausch-Laser zu entwickeln, der imstande ist, den kranken Urin von heute gegen den gesunden Zukufts-Urin von morgen zu zu tauschen.

Der Service ist kundenfreundlich und einfach: Nach Entrichten einer Temporal-Urin-Transmissiongebühr in Höhe von nur 1.000 € zzgl. MwSt., schickt der Patient einen gut gefüllten Becher mit krankheitsbelastetem Urin an die Firma Pipi-Fax. Dort wird das Paket mit dem Becher kranken Urins im Urin-Zeit-Tausch-Laser gegen gesunden Morgen-Urin vom nächsten Tag getauscht und an den kranken Verbraucher zurückgeschickt.

Für die Rücksendung fallen keine Kosten an, da die Firma Pipi-Fax das Paket einfach dem Zusteller wieder mitgibt, mit dem Vermerk, die Zustellung sei irrtümlich erfolgt und man verweigere die Annahme.

Der kranke Verbraucher kann dann ganz bequem zu Hause das Produkt der Zukunft genießen und völlig entspannt das Einsetzen der Genesung abwarten.

Das Herstellungsverfahren wurde erst kürzlich zertifiziert durch das weltberühmte H.E.B.E.P Scam Institute for Hypnosis, Erroneous Belief, Esoterics and Parapsychology in Roswell, New Mexico, USA und wurde als zukunftsweisend ausgezeichnet.

Nachwort: Sheng-Fui.de bat mich aufgrund meiner hervorragenden Kontakte zum Geschäftsführer der Pipi-Fax GmbH & Co KG dieses revolutionäre Produkt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dies wurde mir gestattet, da ich seinerzeit das Fachgutachten für den komplizierten Herstellungsprozess erstellt habe. Ich möchte jedoch ausdrücklich anzumerken, dass ich mit der Firma Pipi-Fax in keinerlei geschäftlicher Beziehung stehe und für diesen Beitrag keine Gegenleistung erhalten habe. Das Neufahrzeug der Marke “Mercedes Benz” wurde meinem Mann überlassen, und der Aufenthalt unserer Familie auf den Malediven diente lediglich der Werksbesichtigung einer Pipi-Fax-Außenstelle.

Über die Autorin: Bei unserer Gastautorin handelt es sich um eine Bloggerin, die nach den Aussagen ihrer Freunde “buchstäblich seltsam” ist. Um ihre familiären Beziehungen und die Freunde nicht über Gebühr mit ihrer Innenwelt zu belasten, hat sie das Buchstäblich-seltsam-Blog eingerichtet. Dort lässt sie die geneigten Leser mit Hingabe an ihren Gedanken teilhaben. In der Spezial-Rubrik mit dem sinngebenden Namen Eso-Dingsbums widmet sie sich zudem der esoterischen und spirituellen Anderswelt.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von “Blaubär”, der sich erst seit kurzem dem Sheng Fui zugewandt hat und bereits durch zahlreiche qualifizierte Kommentare aufgefallen ist.

SHENG FUI UND DIE ENTSTEHUNG VON WIND

Heute möchte ich darstellen, wie Sheng Fui langsam in unser Alltagsleben einzieht. Ein Beispiel dafür sind die vielen Sheng Fui Generatoren, die in unserer Heimat als Katalysator für das jahrtausende alte Wissen fernöstlicher Gelehrsamheit wirken. Der Volksmund bezeichnet diese Generatoren mangels besserer Kenntnis als “Windkraftanlagen” und übersieht dabei die offensichtliche Spiritualität dieser Wahrzeichen.

Sheng Fui und die Entstehung von Wind

So ist zum Beispiel die heilige Zahl “3″ enthalten, denn genau so viel Blätter hat der Propeller. Nur erleuchtete Menschen können dabei erkennen, dass es sich in Wirklichkeit um eine Nachbildung der dreiblättrigen tibetischen Lotusblüte handelt, der mystischen Urform aller Lotusblüten, heimisch im fernen Cham Pin Yong, einem Bergvorland des Himalyas.

Der einbeinige Mast steht für die mächtige “1″, die aussagt, dass unsere Welt nur eine einzige ist, aus der alles weitere entstand. Die weit ausgreifende Drehbewegung der Blütenblätter erzeugt einen Aurawirbel, der besänftigend auf seine Umgebung wirkt. Durch Schleuderkräfte entweichen den Flügelspitzen Chakrenstrahlen, die sich heilend über die Landschaft legen.

Die Wirkungsweise dieser stilisierten dreiblättrigen Lotusblüten ist einfach: sie beeinflussen den Wind. Das Wichtigste am Wind ist naturgemäß, woher er kommt! Ist sein Ursprung der Osten, ist er spirituell aktivierend, trägt Geistwesen, Gedanken und heilige Muster in sich. Ursache dafür ist, dass alle erleuchteten Hochkulturen im fernen Osten zuhause sind. Und genauso, wie der Wind den Sand der Sahara bis nach Südamerika trägt, so trägt unser Ostwind den spirituellen Reichtum des Himalaya zu uns.

Der Westwind hingegen ist ein rauher Wind, geprägt von innerer Unruhe und Geltungbedürfnis. Eben verunreinigt durch den Materialismus der westlichen (Un-)Kultur.

Nun werden Sie sich sicherlich fragen, auf welche Weise der Wind beeinflusst wird. Ganz einfach, die Lotusblüten erzeugen bei Westwind einen Gegenwind, um negative westliche Einflüsse von unserer Welt fernzuhalten. Und sie saugen Ostwind an, um den Reichtum fernes Wissens in unsere Welt zu tragen.

Natürlich lässt sich das auch beweisen: die Lotusblüten drehen sich umso heftiger, je stärker der Westwind weht. Und das ist vollkommen logisch, denn dann haben sie ja viel stärker gegen diese schädlichen Luftströmungen zu kämpfen.

Ich hoffe, Sie sind jetzt ein Stückchen sensibler geworden, wenn Sie demnächst durch unsere schöne Heimat fahren und die vielen Sheng Fui Generatoren sehen.

Über den Autor: Bei “Blaubär” handelt es sich um die 17. Reinkarnation des “mythischen Blaubären”, einer sagenumwobenen Heilerpersönlichkeit aus vorchristlicher Zeit, die in der Hochblüte ihres Wirkens von Ungläubigen auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. In seiner Freizeit beschäftigt sich der Autor hingebungsvoll mit der Erschaffung eines Mikrokosmos der miniaturisierten Wirklichkeit.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Der heutige Gastbeitrag stammt von Flocke von Kroetengruen, die im Internet das renommierte Blog Kroetengruen betreibt.

ES PASSIERT IM SCHLAF…

Es passiert im Schlaf

Ein Ruck geht durch die Republik: Immer öfter höre ich von Leuten, vorzugsweise androgyn anmutenden Herren um die 30¾, die unter dem Phänomen sich nächtlich linksverdrillender Fußnägel am rechten Fuß leiden.

Starke Schmerzen begleiten diese, hauptsächlich während des Schlafes auftretenden, Nagelverformungen.

Der Meister des Sheng Fui, Lo-Ren-Zet der Knackärschige, Träger der silbernen Haube sowie der drei War-Zen am Fin-Ger berichtet von historisch ähnlichen Fällen während der Ping-Pong-Dynastie. Damals konnte eine gezielte Veränderung der Haarwuchsrichtung bei Vollmond mittels einfacher Naturfellbürste die Nägel in die gewünschte Richtung lenken.

Heute, im Zeitalter des Sheng Fui, wird mit ergonomisch geformten, abgerundeten, stumpfen Messern das Haar gelichtet, wobei ein spiegelglatter, optisch-weichfließender Schädel entsteht, an dem die linksdrehenden Bakterienkulturen keine Haftfläche finden können. Wichtig hierbei ist die regelmäßige, im 8-Stunden-88-Minuten-Rythmus, wiederkehrende Schur mittels oben beschriebener Utensilien, damit sich der schmale Geist an seine Öffnung gen Himmel gewöhnt, um so eine Einheit mit dem Universum zu bilden.

Über die Autorin: Bei “Freifrau Flocke von und zu Kroetengruen“, so ihr korrekter Titel, handelt es sich um eine fantasievolle Bloggerin, die im Kroetengruen-Blog seit dem Jahr 2005 munter Erlebtes mit Fiktion vermischt. Dabei entsteht nicht selten ein heilloses humorgewürztes Allerlei, das – verfeinert mit einer Prise Ironie und einem Schuss Satire – nur eine Farbe haben kann: na krötengrün, was sonst?

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Ich übergebe das Wort dem Perlenschwein-Blogger, der die Sheng Fui Gemeinde bereits schon einmal mit einem Beitrag versorgt hat.

GEFÄHRLICHES HALBWISSEN

Sheng Fui Stein

Korrekt praktiziertes Sheng Fui ist äußerst machtvoll, birgt wie jedes Wissen aber auch Risiken. Wir sehen hier den tragisch missglückten Versuch eines vorwitzigen Schülers des jüngst verstorbenen Meisters Son Un Te Gang. Anstatt den heiligen Stein des Sheng Fui wie geplant mittels Mentalkraft nach Washington zum “International Headquarter of Sheng Fui” zu tragen, landete dieser im Mai 1994 auf halber Strecke in Fuerteventura.

Erst der Meister selbst konnte ihn mit geballter Mentalkraft zurück zur Zentrale nach Washington bringen.

Das Heiligtum verfärbte sich und wurde durch den unreifen Schülerstreich beschädigt, es wird seither scharf bewacht. Die Reparatur hinterließ bleibende Spuren, daher ist der Stein heutzutage fast immer mit Tüchern verhängt.

Bedenken Sie stets die Folgen von laienhaft ausgeübtem Sheng Fui!

Über den Autor: Ziemlich genau dreißig Jahre nachdem Johannis R. Jappen seinem Vater auf die ernsthafte Frage ‚Was willst du eigentlich beruflich machen?’ ein pubertäres ‚Keine Ahnung, auf keinen Fall so was wie du!’ hinschnodderte, hat sich der Nebel gelüftet. Papa ist längst pensioniert und der Sohnemann schreibt, angeblich sogar einen Roman. Beweisbar sind bisher nur Kurzgeschichten und Erzählungen, z.B. in seinem Buch Das Mantra des Rikschafahrers, und ein gelegentlich recht rasanter Blog unter http://www.kassandrus.de/blog.

Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Für diesen Beitrag konnten wir die führende Spezialistin für esoterische Kapitalanlagen aus Österreich gewinnen.

Geld verdienen mit Aktien und Sheng Fui

Die neueste richtungsweisende Divinationstechnik für rasch zu treffende Entscheidungen bei Aktienkäufen, sowie für Veranlagungen im High Risk Anlagebereich!

Papierflieger aus 10-Euro-Schein

Und so geht´s:

Falten Sie einen gebrauchten 10 Euro Schein zu einem Papierflieger. (Anleitung für Euro 50 im Sheng Fui Shop erhältich).

Ermitteln Sie die Startposition, indem Sie das Datum des Ausgabekurses der Aktie, die Uhrzeit der Fragestellung (MEZ), die erhoffte Gewinnspanne sowie die zu erwerbende Stückzahl addieren. Sollten sie sich zwischen Winter- u. Sommersonnwende befinden, müssen sie eine kleine Anpassung vornehmen: Ziehen Sie von dem errechneten Wert Ihre voraussichtliche Lebensdauer (GOA-Formel) ab.

Liegt der errechnete Wert zwischen 0 und 1, dann stellen sie sich in Blickrichtung Westen auf. Für alle anderen Werte blicken Sie, wohin sie wollen. Verbinden Sie sich nun geistig mit der Aktie und schleudern Sie den Schein in Form einer klassischen Wurfparabel von sich weg. Fällt er innerhalb eines Umkreises von 500 Metern zu Boden, bedeutet dies Unglück.

Aber keine Sorge: Dieses Unglück können Sie wandeln, indem Sie sofort und unverzüglich den Geldschein in ein Kuvert stecken und an die Postfachadresse von Sheng Fui zur Entstörung schicken.

Aufgrund der aktuellen Kontaminationsrichtlinien, die auf das Jahr 1664 zurück gehen, sind wir verpflichtet, diesen Schein unentgeltlich für 200 Jahre aufzubewahren (bei 50 Euro Scheinen beträgt die Halbwertszeit T euro 1/2 = 400 Jahre, Anm. der Redaktion)

Sollte der Schein außerhalb des Epizentrums von 500 Metern auf den Boden fallen, wenden Sie sich bitte an das Guinness Buch der Rekorde oder bewerben Sie sich bei den Olympischen Spielen in China.

Landet der Schein mit der Vorderseite nach oben genau auf der 500-Meter-Marke, bedeutet dies, dass Sie die Aktie ohne Bedenken kaufen können. Bedenken Sie jedoch, dass Veräußerungsgewinne einer 10-Prozentigen Abgabe an Sheng Fui unterliegen.

Über die Autorin: Hinter dem unlängst gelüfteten, doppeldeutigen Pseudonym „Miß Erfolg 2008“ verbirgt sich mit Sylvia H. eine Wandlerin zwischen der Anderswelt des Feng Shui und der reinen Lehre des Sheng Fui. Die wegen ihrer Assoziationskraft gleichermaßen bewunderte und gefürchtete Alpenländlerin versorgt zudem als gefiedertes Federknäuel das so genannte Eulennetzwerk mit Schmunzel-Content.


Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.

Den Anfang macht Johannis R. Jappen vom renommierten Perlenschwein-Blog, dem ich jetzt freundlicherweise das Wort überlasse.

VORSICHT, SCHARLATANE!

Unter dem Namen “Shu Fengi” treten neuerdings dreiste Betrüger auf, bisher vorwiegend in NRW und Niedersachsen. Sie bieten kombinierte Typ-, Stil- und Innenraumberatungen und versprechen Liebesglück, beruflichen Aufstieg sowie die Heilung von diversen Krankheiten. Viele gutgläubige Klienten wurden bereits geprellt und oftmals emotional zutiefst verwirrt.

Vorsicht Scharlatane

Andrea F. aus Gelsenkirchen zahlte eine hohe vierstellige Summe und befolgte sämtliche Anweisungen des perfiden Beraterteams. Unter anderem erhöhte sie ihren Esstisch auf 155 cm Beinlänge, ließ das Zimmer mit einer deprimierenden Dekortapete auskleiden und glich ihre Haarfarbe an.

Trotz allem ist sie weiterhin Single, hat nur eine 25-Stunden-Stelle und leidet an Gürtelrose. Und nimmt seit Wochen ihre heimischen Mahlzeiten auf einer Bockleiter sitzend ein.

Obacht bei täuschend echten Sheng-Fui-Zertifikaten aus dem asiatischen Raum! Konsultieren Sie im Zweifelsfall immer Ihre örtliche Verbraucherberatung.

Über den Autor: Ziemlich genau dreißig Jahre nachdem Johannis R. Jappen seinem Vater auf die ernsthafte Frage ‚Was willst du eigentlich beruflich machen?’ ein pubertäres ‚Keine Ahnung, auf keinen Fall so was wie du!’ hinschnodderte, hat sich der Nebel gelüftet. Papa ist längst pensioniert und der Sohnemann schreibt, angeblich sogar einen Roman. Beweisbar sind bisher nur Kurzgeschichten und Erzählungen, z.B. in seinem Buch Das Mantra des Rikschafahrers, und ein gelegentlich recht rasanter Blog unter http://www.kassandrus.de/blog.

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