Weil Studien einen Zusammenhang zwischen den Konsum der zuckerhaltigen Globuli und verschiedenen Erkrankungen (Karies, Übergewicht, Diabetes) nachgewiesen haben, müssen homöopathische Präparate ab dem 1.7.2012 einen Warnhinweis tragen.

So müssen die Verpackungen von Globuli nach einer Verordnung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörden EFSA ab diesem Datum Warnhinweise wie “Globuli beeinflussen den Blutzuckerspiegel und erzeugen Heißhunger auf Süßes!” und “Nach dem Naschen Zähne putzen!” tragen.

Widerstand gegen diese Regelung kommt nun von unerwarteter Seite. Nicht etwa die homöopathischen Ärzte und Heilpraktiker, welche die in der Durchführungsverordnung als “Süßwaren” definierten Globuli verordnen, laufen Sturm gegen die Kennzeichnungspflicht, sondern Teile der Landwirtschaftslobby…

Als lautester Gegner tritt derzeit der Verband der deutschen Rübenzuckerindustrie auf, der seinen Hauptabsatzmarkt gefährdet sieht. Der Sprecher des Verbands Hannes Brenningmeyer, selbst ein bekennender Anhänger von alternativmedizinischen Verfahren, kündigte eine Großdemo in Brüssel an, bei der die Zufahrt zum Ministerium homöopathiegerecht mit drei Globuli blockiert werden soll.

 

Unsere Frage/Antwort-Seite erfreut sich besonderer Beliebtheit und wird von vielen genutzt, die sich darüber freuen, anonym ihre Fagen stellen zu können. Auch gestern erreichte uns eine Frage, die wir auch hier gerne besprechen wollen.

Kann man Kindheit nicht preiswert mit Homöopathie heilen, statt die armen Menschen die daran (oft schon von Geburt an) erkrankt sind, in teuren Schulen und Kindergärten zu behandeln?

Die Kindheit ist in der Tat eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit und erlebt in der sogenannten Pubertät ihre schwerwiegendste Ausprägung. Die Betroffenen leiden nicht nur selbst an den körperlichen und seelischen Auswirkungen ihrer Erkrankung, sondern ziehen ihr gesamtes familiäres und soziales Umfeld in den Strudel von Verzweiflung und Wahnsinn.

Wie ein roter Faden zieht sich dabei das aggressive (und zuweilen autoaggressive) Verhalten der Erkrankten. Bei jüngeren Patienten geht dies oft einher mit Symptomen aus dem bulimischen Formenkreis. So leiden Babies und Kleinkinder oft unter Fressatttacken, um dann kurze Zeit später um so intensiver zu erbrechen.

Die Entleerung des Magen- oder Speiseröhreninhaltes entgegen der natürlichen Richtung wird begleitet von lautem Wutgeheul und Wutattacken gegen die Erziehungsberechtigten. Da wird aus dem zarten Händchen des eben noch so braven Säuglings die unerbittliche Eisenfaust mit zerstörerischer Kraft; Sauger und Fläschchen werden zu tödlichen Wurfgeschossen…

Meist sind diese Handlungen von ekstatischem Kopfzucken und heftigen Konvulsionen des gesamten Körpers begleitet. Ein Angst einflößendes Szenario mit einem hohen Maß an seelischer Grausamkeit für die gesunden Eltern.

Doch auch vor Vandalismus schrecken die an Kindheit Erkrankten nicht zurück. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das Beschmieren und Bemalen von Wänden durch Kindheit und beginnende Adoleszenz. Die meisten Kinder geben sich zwischen dem Alter von 3 bis 6 Jahren der lustvollen Wanddekoration durch händisches Beschmieren des privaten Umfelds hin.

Die Symptomatik pausiert meist für einige Jahre, um dann umso heftiger in der beginnenden Pubertät auszubrechen. Diese Phase wird in der Fachsprache als Morbus Graphiticus (Sprayzwang) bezeichnet und erstreckt sich auf den gesamten öffentlichen Raum.

Nach der Diagnose und der Symptomsbeschreibung nun zur Therapie. Nach homöopatischer Lehre können an Kindheit Erkrankte erfolgreich mit einem auf menschlichem Urin basierenden Präparat höchster Verdünnung behandelt werden, das am ganzen Körper aufgetragen wird.

Nun kann man sich vorstellen, dass renitente Kinder und Jugendliche höchst ungern in ein großes Becken mit einem derartigen auf Urin basierenden Arzneimittel steigen. Um die Compliance der Patienten zu steigern, ist man deshalb dazu übergegangen, die Patienten selbst ins Wasser pinkeln zu lassen und lustfördernde Rutschen an die Bassins zu stellen.

Für diese Art der homöopathischen Heilanstalten hat sich in unserer Gesellschaft übrigens der Namen “Spaßbad” eingebürgert.

Sheng Fui auf Net News GlobalUnser Bericht über die neueste Rechtsprechung des BGHs zum fehlenden Anspruch auf volle Zahlung bei homöopathischen Behandlung ist auf ein breites Interesse der Öffentlichkeit gestoßen. So haben in den wenigen Tagen seit der Veröffentlichung bereits zahlreiche Blogger, Forumsbetreiber und Twitter-User über das neue Urteil berichtet.

Mit besonderem Stolz erfüllt uns zudem, dass die angesehene Nachrichtenagentur Net News Global uns als Nachrichtenquelle aufgenommen hat und ihre Kunden fortan mit den neuesten Sheng-Fui-Nachrichten beliefern will.

Die erste Nachricht des für Qualitätsjournalismus bekannten Portals war unser o.a. Bericht über das BGH-Urteil zur Homöopathie, doch die nächsten Nachrichten stecken bereits in der Pipeline.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Presse-Profis von Net News Global und freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Ampullen mit homöopathischer MedizinDer Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 21.10.2009 entschieden (Az. III ZRI 52/11 – HomöoP), dass die Dienste von Angehörigen homöopathischer Heilberufe wie qualifizierte Ärzte, Heilpraktiker oder von den Gesundheitsbehörden dazu zugelassenem Fachpersonal mit entsprechender Sachkunde auch mit den Mitteln der Homöopathie vergütet werden dürfen.

Dem Verfahren Az. III ZRI 52/11 liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Ein in München als niedergelassener Homöopath tätiger Facharzt klagte auf Zahlung seines privatärztlichen Honorars in voller Höhe. Auf Klägerseite wurde dies damit begründet, dass die Rechnung die formellen Voraussetzungen nach § 12 Abs. 2 bis 4 GOÄ  erfülle, nicht gegen materielles Gebührenrecht verstoße und frei von Fehlern sei. Die Zahlung des ärztlichen Honorars sei damit binnen des in der Rechnung genannten Zeitraums und ohne Abzüge fällig gewesen. Der Beklagte hätte jedoch statt der liquidierten € 2.801,- lediglich einen Betrag von € 0,28 überwiesen.

In seiner Klageerwiderung begründete der beklagte Privatpatient dies damit, dass mit dem reduzierten Überweisungsbetrag die Ursprungssumme in der homöopathischen Verdünnung D4 (1:10.000) vorläge. Dieses wirkungsverstärkende Verfahren sei von ihm bewusst gewählt worden, um schädliche Nebenwirkungen wie Spontankäufe und einen gefährlichen Kaufrausch zu vermeiden. Den Ärger des Homöopathen wegen der reduzierten Überweisung und den daraus resultierenden Mahnbescheid führte er auf eine Erstverschlimmerung zurück: eine vorübergehende Verstärkung der Symptome.

Der vom Gericht bestellte Gutachter kam zu dem Schluss, dass die Überweisung unter homöopathischen Gesichtspunkten vollumfänglich ausreichend gewesen sei. Ganz im Gegenteil hätte die Gefahr einer akuten Überdosierung vorgelegen. Anhand eines Wirkungsdiagramms des Simile-Prinzips von Homöopathie-Begründer Samuel Hahnemann führte der Gutachter aus, dass es gereicht hätte, wenn der Beklagte zur Bezahlung der Rechnung in den Praxisräumen des Arztes mit den entsprechenden Münzen geklimpert hätte.

Update: Sheng-Fui-Homöopathie-Berichterstattung findet Einzug in Nachrichtenagenturen

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