Als wir vor einiger Zeit unserer Übungsreihe “Yoga im Büro” starteten, wurden wir von den Größen der Gesundheitsbranche noch belächelt. Zu stark waren die Vorbehalte der etablierten Schulmediziner, die sich traditionell allen Neuerungen verschließen. Gebetsmühlenartig wurden uns “wissenschaftlich fundierte Wirknachweise” abverlangt. Ohne diese würde man sich nicht mit uns an einen Tisch setzen…
Seit wir unsere Doppelblindstudie “Practising Sheng-Fui-Yoga in Office-Surroundings and the positive Influence on Body and Mind” (Miller, Mockturtle, Habersang et al., San Francisco) vorgelegt haben, welche die positiven Wirkungen des Büro-Yogas zweifelsfrei belegen, sind die Kritiker jedoch verstummt.
Nach entsprechendem Druck und einem gewonnenen Prozess vor dem Landgericht Wuppertal übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen mittlerweile, eine entsprechende Indikation vorausgesetzt, alle notwendigen Kosten. Damit steht das “Office-Yoga”, wie es dem Zeitgeist folgend in den Zeitschriften genannt wird, allen gesetzlich Versicherten als therapeutische Maßnahme zur Verfügung.
Doch nun zur heutigen Übung: dem Breitmaulfrosch. Bauen Sie sich frontal vor dem auf dem Boden liegenden Sportgerät, in diesem Fall ein handelsübliches Notebook, auf. Während das linke Bein nach oben zeigt, beugen Sie sich mit durchgedrückten Knie zum Sportgerät hinab und betätigen Sie den Klappmechanismus (“Breitmaulfrosch”).
Richten Sie sich auf und wiederholen Sie die Übung. Achten Sie auf eine korrekte Ausführung. Auf Schnelligkeit kommt es nicht an. Wichtig: Atmen nicht vergessen!
Nach einem Zyklus von zehn Wiederholungen merken Sie eine wohlige Entspannung im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Rotatorenmanschette. Die Übung normalisiert außerdem die Funktion der Schilddrüse, verbessert den Metabolismus und hilft gegen Magenverstimmung und Krampfadern.
Information für Arbeitgeber: In der Arbeitspause angewandt wirkt der Breitmaulfrosch aktivierend und erhöht auch das Leistungsvermögen der zuschauenden Kollegen.








