Unsere in
nere Einstellung ist eminent wichtig für all das, was wir im täglichen Leben bewerkstelligen. Ein amerikanisches Sprichwort bringt das Phänomen mit wenigen Worten auf den Punkt: Wer seinen Job nicht liebt, wird ihn nicht gut machen!
Wie die innere Einstellung unserem Handeln und Tun gegenüber unser Handeln widerspiegelt, so ist unsere äußere Verfassung (Auftreten, Kleidung etc.) ein Spiegel unseres Innersten.
Wer Sauberkeit erreichen will, darf keine “schmutzigen” Gedanken haben (Innen) und muss selber sauber sein (Außen).
Ganz entscheidend ist eine angemessene Garderobe: Nur wer sauber (weißes Hemd, Krawatte bei Herren, Kleid und Pumps bei Damen) gekleidet ist, wird Sauberkeit erreichen. Das fängt schon beim so genannten “stillen Örtchen” an…
Schmeißen Sie Ihre versifften Arbeitsklamotten in den Müll, ziehen Sie Ihre feinen gebügelten Sachen an, und starten Sie noch heute Ihren persönlichen Feldzug gegen Schmutz und Unordnung. Für ein besseres Heute, für ein besseres Morgen!
Das Chigong des Sheng-Fui ist ein überliefertes System, das auf der klassischen chinesischen Weisheitsschule basiert.
Mit gezielten Körperübungen werden sowohl die allgemeine Fitness als auch das psychische und geistige Wachstum gesteigert. Die Übungen folgen dem Zyklus der Jahreszeiten und sind demzufolge in Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterübungen eingeteilt.
Eine klassische Winterübung aus dem Chigong der Meister der Elementarschule stellt die dargestellte Winterpflaume dar.
Die Winterpflaume zählt zu den “Freunden der kalten Jahreszeit” und dient der Steigerung der sexuellen Freuden.
Wohlstand und Reichtum sind die Hauptantriebsquellen unseres weltlichen Strebens. Die philosophische Basis des Umgangs mit Geld wurde vom asiatischen Sheng-Fui-Meister Tse-Tang, der Ältere geschaffen.
Glück und Geld kommen zu demjenigen,
der nicht nach Ihnen verlangt.
Werfen Sie jeden Tag zu einer von Ihnen festgesetzten Uhrzeit eine Zwei-Euro-Münze in die heimische Kloschüssel.
Indem Sie so Ihre Missachtung allen finanziellen Angelegenheiten gegenüber zum Ausdruck bringen und sich rituell vom Geld lösen, werfen Sie den gewinnsüchtigen Ego-Ballast Ihrer Seele ab und öffnen den Weg für Glück und Reichtum.
Schon beim morgendlichen Frühstück können Sie feststellen, was für ein Sheng-Fui-Typ Sie sind.
Toasten Sie Ihr Brot wie Sie es immer tun, und vergleichen Sie den Röstungsgrad mit unserer Bildtafel. Falls ein Element bzw. Charakterzug bei Ihnen unterrepräsentiert ist, können Sie nun beim Frühstück direkt mit dem Toaster darauf Einfluss nehmen.
Geschichtlicher Hintergrund: Der griechische Philosoph Empedokles ( Ἐμπεδοκλῆς; 494 bis 434 vor Chr.) gilt als der Begründer der Vier-Elemente-Lehre von Feuer, Erde, Luft und Wasser.
Leider verbirgt sich hinter dem oft gelobten und viel zitierten Philosophen ein Plagiatsskandal erheblichen Ausmaßes. So hat sich der griechische Philosoph hemmungslos bei der “Sechs-Elemente-Lehre” des Sheng-Fui-Meisters Tse-Tang, der Ältere bedient. Diese stellt die Elemente Wasser, Holz, Metall, Stein, Erde und Feuer in einem komplexen System zusammen.
Das Feng-Shui-Lager hat wiederum willkürlich das Element Stein entfernt und spricht frech von der “Fünf-Elemente-Lehre”. Jeder kann sich vorstellen, was passiert, wenn man ein derartig wichtiges Element einfach weg lässt…
In der westlichen Welt leiden immer mehr Menschen an den typischen Zivilisationserkrankungen wie Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden und Schlaflosigkeit.
Der perfekten Beherrschung des Körpers und aller Körperfunktionen kommt im Sheng Fui eine zentrale Bedeutung zu.
Das isokinetische Muskelmantra hat sich seit Jahrhunderten als Allzweckwaffe gegen Zivilisationskrankheiten jedweder Art und Ausprägung bewährt.
Man stelle sich dazu in den frühen Morgenstunden in den Vorgarten, presse die Hände gegeneinander bis diese weiß werden und atme nach dem 3:1-Schema (dreimal Luft holen; einmal ausatmen).
Immer wieder erreichen uns Fragen zur Ernährung in der Schwangerschaft. Gerne greifen wir dieses beliebte Thema auf.
Zuerst die gute Nachricht: spezielle Ernährungsumstellungem oder gar eine spezifische Diät sind nicht von Nöten. Die werdende Mutter sollte nur die Aufnahme von tierischem Eiweiß (Fisch, Fleich, Ei, Milchprodukte), Getreide (Brot, Müsli) und sämtliche Gemüsesorten meiden.
Stattdessen bietet sich das breite Potpourri heimischer und exotischer Obstarten an.
Die Schwangere nimmt zur Bestimmung des Speiseplans exakt sieben Früchte verschiedener Art und Provenience in die Hand und jongliert diese ruhig und gleichmäßig durch die Luft (auf eine schonende Rückenhaltung achten).
Dabei laden sich die Früchte energetisch auf und werden schwerer. Das Obststück, das bei der Jonglage zuerst zu Boden fällt, ist das energetisch wertvollste und sollte sofort verzehrt werden. Als praktisch hat es sich erwiesen, über einer Obstschale zu jonglieren. Die betreffende Frucht wird dann direkt in diese Schale fallen.
Die anderen Früchte haben ihr Chi hingegen abgebaut und sollten umgehend entsorgt werden (Biotonne).
In unserem Leben spielen Wünsche eine große Rolle. Damit sind jedoch nicht die egoistischen Wünsche nach Wohlstand, Genuss und Trieberfüllung gemeint, sondern Wünsche für andere. Die Tochter schreibt eine schwere Mathearbeit – man wünscht ihr viel Glück. Die Tante liegt im Krankenhaus – man wünscht ihr eine baldige Genesung. Der Kollege geht auf eine lange Reise – man wünscht ihm eine gute Fahrt und sich, dass er er nie zurück kommen möge…
Positive Wünsche für sich und andere können durch den Bau einer Wunschschnecke verstärkt werden. Dazu sammelt man Flusskiesel verschiedener Größen und schichtet diese wie in der Abbildung auf.
Hält die Wunschschnecke das Gleichgewicht, werden alle guten Wünsche für sich und andere energetisch aufgeladen und das Erfüllungspotenzial deutlich gesteigert. Die Folge: alles geht sofort und ohne Umwege in Erfüllung!
“Gleiches mit Gleichem”, lautet die Quintessenz des Ähnlichkeitsprinzips. Dieses Prinzip kann man sich bei verschiedenen Befindlichkeitsstörungen wie vermehrter Schweißbildung und unnatürlichem Körpergeruch zunutze machen.
Dazu nehme man einen gut eingelaufenen Schuh und drei verdorbene Fische. Die Zutaten werden in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben. Man lasse das Ganze nun auf kleiner Flamme zwei Stunden zu einem Sud verkochen.
Danach wird das Konzentrat abgeschöpft und wiederum durch erneutes Aufkochen “reduziert”. Zum Schluss entsteht ein Destillat von wenigen Millilitern, der während eines Saunagangs als Aufguss verwendet wird. Die olfaktorische Belästigung ist anfangs enorm, aber nach drei Aufgüssen kann die Prozedur beendet werden.
Für die nächsten drei bis vier Wochen wird jeglicher Körpergeruch verschwunden sein. Danach sollte man das Ganze wiederholen.
Kleiner Trost: für den nächsten Sud reicht dann eine Sandale und zwei Fische.
Ein harmonisches Wohnumfeld ist immens wichtig für die perfekte Harmonie von Körper und Seele. Die Bekämpfung von Staub ist eine der sieben tragenden Säulen der Sauberkeitslehre des Sheng-Fui-Meisters Li-Fandong.
Staub ist eine Ansammlung von Materieteilchen, teils organischen, teils anorganischen Ursprungs. Als Energietresor nimmt er die verbrauchte Energie von Lebewesen oder Dingen auf und kann diese noch nach Jahren an die Umwelt zurück geben.
Dies führt oftmals zu unerwünschten Reaktionen. Es gibt Beispiele, in denen die Hausfrau verbrauchte Zahnbürsten in einer offenen Dose gesammelt hat. Über Partikelwanderung hat sich die negative Energie auf die elektrische Zahnbürste übertragen. Die Folgen waren fatal und unumkehrbar: in dieser Familie gibt es mittlerweile nur noch Gebissträger…
Bekämpfen Sie Staub, wo immer er auch auftritt, und verwenden Sie für jedes Zimmer einen separaten Staubsauger!
Niemals darf sich Staub eines Zimmers mit dem Staub eines anderen Zimmers vermengen. Achten Sie bei der Entsorgung der vollen Staubsaugerbeutel darauf, dass auch in der Mülltonne die Staubpartikel eines Zimmers nicht mit denen eines anderen Zimmers in Kontakt kommen können. Hier hat sich ein einfacher Staubbeutel-Entsorgungsplan bewährt, der die Leerungstermine der Mülltonne mit den Wegwerfzeiten der jeweiligen Staubbeutel in Einklang bringt.
Auf den “Fingerzeig des Allmächtigen” sollte stets die “Gefrorene Welle von Xian-Zi” folgen. Bei dieser Übung bereitet dem ungeübten Anwender besonders das Durchstrecken der Zehen einige Schwierigkeiten.
Mobilität wie auch Motilität der “Finger des Fußes” (Xi-tse-Tuan) sollten daher schon im heimischen Wohnzimmer ausreichend eingeübt sein, damit man sich auf der Straße nicht blamiert…
Achten Sie ferner darauf, dass Ihre Wirbelsäule diagonal zur gedachten Horizontlinie verläuft.
Eine ruhige und tiefe Zwerchfellatmung verstärkt den positiven Effekt, und Sie können Ihre Reise frisch erholt und wie neu geboren fortsetzen. Allzeit gute Fahrt!
Die
Deutsche Verkehrswacht und Autoclubs wie ADAC und ACE warnen in regelmäßigen Abständen und aus guten Gründen vor den Gefahren längerer Autobahnfahrten.
Gönnt man dem Körper keine ausreichenden Pausen, nehmen Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit in erschreckendem Maße ab. So kommt es zu verzögerten Ausweich- und Bremsmanövern, die oftmals in einem Unfall enden. Besonders tragische Folgen hat der so genannte Sekundenschlaf, der für manch einen Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen verantwortlich ist.
Der Übermüdung im Straßenverkehr kann mit wenigen einfachen Sheng-Fui-Gymnastikübungen entgegen gewirkt werden.
Halten Sie dazu Ihr Fahrzeug am Straßenrand, suchen Sie sich eine wenig befahrene Stelle und führen Sie die Übungen wie in den Abbildungen vorgegeben durch.
Der Übungszyklus sollte stets mit dem “Fingerzeig des Allmächtigen” begonnen werden, bei der auf simple Art und Weise die Blutzirkulation angeregt wird. Für eine möglichst gerade Beinhaltung suchen Sie sich am besten eine Vergleichsgerade wie den Brückenpfeiler im Bildbeispiel.
Was wäre ein Morgen ohne eine Tasse Kaffee mit Milch und Zucker? Das denken sich Millionen von Deutschen ohne sich der möglichen Konsequenzen bewusst zu sein. Gedankenlos wandern die Zuckerwürfel unreflektiert in das beliebte Heißgetränk. Oftmals sind Magenschmerzen, Sodbrennen und Schwindel die Folgen.
Zuckerwürfel sollten vor dem Verzehr mindestens 12 Stunden in Pyramidenform gelagert werden!
Die Pyramide ist eine der ältesten kultischen Figuren und seit tausenden von Jahren in den verschiedensten Kulturen quer über den ganzen Erdball zuhause. Bekanntermaßen verfügt jede Pyramide über magische Kräfte (PP – Pyramidenpower).
Stapelt man nun Zuckerwürfel zu einer Pyramide, gehen durch die besondere Chakrenstruktur des Zuckers diese Kräfte in den obersten Würfel über. Im Körper des Kaffeetrinkers verbessern diese Kräfte die Bekömmlichkeit und steigern das Wohlbefinden.
Tipp: Wer mehr als ein Stück Zucker in seinem Morgenkaffee benötigt, sollte am Abend zuvor am besten mehrere Zuckerpyramiden aufstellen. So hat man stets genug von den mit den Pyramidenkräften aufgeladenen Zuckerstücken parat.
Seit jeher ist de
r Mensch ein Beutetier, welches zur Arterhaltung einen gesunden Egoismus und eine gewisse Portion Rücksichtslosigkeit an den Tag legen musste. So war es bei unseren Vorfahren aus der Steinzeit undenkbar, sein “Futter” mit anderen Artgenossen zu teilen. Nur so war das Überleben und damit der eigene Fortbestand gesichert.
Im Sheng Fui wird der Sicherung des Individuums ein breiter Raum eingeräumt.
Unnütze Gaben an Dritte (Artkonkurrenten) sind dabei nicht vorgesehen.
Der beste Schutz vor unliebsamen Essensgästen ist ein Kaktus auf dem Esstisch.
Dabei sollte für jedes Familienmitglied eine möglichst empor ragende Kaktuspflanze auf den Esstisch gestellt werden.
Im vorliegenden Fotobeispiel würde der bepflanzte Topf eine Familie mit einem etwas übergewichtigen Kind vor unliebsamen Essensgästen bewahren.
W
er kennt die Situation nicht? Man steht vor dem Supermarkt bei den Einkaufswagen und sucht nach einer passenden Münze. Viele zücken jetzt einen Plastikchip oder eine andere passende, aber falsche Münze, die sie für diese Zwecke gesondert mit sich führen.
Es ist nicht gut, falsche Chips statt echter Münzen in Einkaufswagen zu stecken.
Die falschen Pfandmünzen geben vor, echtes Geld zu sein. Der Einkaufswagen erkennt nur nicht, dass es sich um eine Fälschung handelt, weil sein Münzprüfer so schwach ist.
Täuschung und Ausnutzen von Schwäche bedeutet schlechte Energie.
Ein Einkauf ist aus Sheng-Fui-Sicht gut verlaufen, wenn es gelingt, einem Mitmenschen nach dem Einkauf den Wagen inklusive der echten Geldmünze zu verkaufen. Dann hat erfolgreiche Kommunikation und Austausch stattgefunden, für die Ehrlichkeit und Vertrauen notwendig sind.
Die Toilettenpapierindustrie hat es als die technologische Innovation des letzten Jahrhunderts gepriesen: die Perforation des oftmals mehrlagigen Hygienproduktes. Dazu wird nach dem Prägen der Papiere mit einer Lochstanze eine Perforation angebracht, welche das Abreißen der Blätter erleichtern soll.
Aus Sheng-Fui-Sicht ist das Abreißen von Toilettenpapier an der Perforation unbedingt zu vermeiden!
Beim Papier handelt es sich trotz der mechanischen Verarbeitungsschritte und chemischen Bleiche immer noch um ein Naturprodukt, dessen Molekülstruktur in einer natürlichen, unsortierten Anordnung vorhanden ist.
Zerreißt man das Papier an einer vom Menschen künstlich geschaffenen und maschinell vorgegebenen geraden Linie, läuft dies der natürlichen Form zuwider. Die Natur kennt schließlich auch keine geraden Linien.
Durch das händische Zerreißen des Toilettenpapiers zwischen den vorgezeichneten Abrisslinien bleibt hingegen die natürliche Struktur erhalten. Dieser Methode ist daher eindeutig der Vorzug zu geben.
Ob Schwarzer
Tee, Grüner Tee oder Früchtetee – neben dem Kaffee zählt der Tee auch in unserer Kultur zu den beliebtesten Getränken. Im südlichen China kannte man bereits im siebten Jahrhundert vor Christi das Zeichen 荼 für Tee.
Über den Umweg der Niederlande gelangte das Wort Tee im 17. Jahrhundert in den deutschen Sprachraum.
Leider ist uns über diese lange Zeit einiges an Wissen und Erfahrung über das richtige Teetrinken abhanden gekommen. Ist vielen noch der Begriff “Teezeremonie” bekannt, ist die wichtigste Sheng-Fui-Regel im Umgang mit dem edlen Aufgussgetränk leider unter gegangen:
Rühre den Tee stets gegen den Lauf der Sonnenuhr.
Für unseren Kulturkreis heißt dies, den Tee stets gegen den Uhrzeigersinn umzurühren. Bei der Fermentation der Teeblätter entsteht (ähnlich wie beim linksdrehenden Joghurt) eine richtungsgesteuerte Bioreaktion nach rechts, die nur durch Rühren nach links neutralisiert werden kann.
Nach dieser Neutralisation ist der Tee bekömmlich und bildet keine schädlichen Fermentschlacken.
Wichtig: wenn man versehentlich mit dem Uhrzeigersinn gerührt hat, sollte man die Tasse sofort ausschütten. Eine Umpolung des Tees ist danach nicht mehr möglich!