Von Sheng-Fui-Jünger Marc Kunnia wurde uns folgendes Foto übermittelt, das er vor dem Fahrstuhl eines Hotels mit angeschlossener Wellness-Abteilung geschossen hat. Als Kenner nahezu jeder fernöstlichen Leere sind wir jedesmal aufs Neue überrascht, wenn neue Richtungen auf dem Markt erscheinen wie hier das Ayurveda-WC.

Geständnisse01Moderne Zahncremes bestehen im wesentlichen aus Putzkörper und Schaumbildner. Zugesetzte Fluoride dienen der Parodontal- und Kariesprophylaxe, Konservierungsmittel verbessern die Haltbarkeit, Aromastoffe verbessern den Geschmack und spezielle Netz- und Feuchhaltemittel verhindern ein Austrockenen des Produktes.

Wie jeder weiß, muss nach der Anwendung von Zahncreme und Zahnpasta mittels einer speziellen Bürste die mit Mundspeichel vermischte Substanz extracorporiert (ausgespuckt) werden und darf keineswegs verschluckt werden.

Leider hat sich bei vielen Anwendern eine energetische Unsitte eingeschlichen: Man läuft putzenderweise mit der Zahnbürste im Mund in der Gegend herum. Neben dem ästhetischen Aspekt (viele kleine weiße Spritzer auf Mobiliar, Teppich und Partner), ist dies auch gesundheitlich bedenklich: Das rastlose Laufen während des Zahnputzvorgangs bewirkt eine stärkere Duchblutung und verbesserte Resorptionsfähigkeit der Mundschleimhaut. Damit können chemische Bestandteile der Zahncreme in den Körper eindringen und gesundheitliche Störungen verursachen.

Und dies hat fatale Auswirkungen: So sind nach neuesten Erkenntnissen die Silikatverbindungen des Putzkörpers für Altersfehlsichtigkeit und das im Schaumbildner enthaltene Natriumlaurylsulfat für Konversionssyndrome und Hypochondrie bekannt.

Unser abschließender Tipp kann daher nur lauten: Stillgestanden beim Zähneputzen!

Dass wir Menschen unseren Planeten gerade beim Sauber machen am meisten verunreinigen ist wohl hinlänglich bekannt. Mit Hilfe so genannter “waschaktiver Substanzen” wird die Grenzflächenspannung zwischen der zu reinigenden Oberfläche, dem Schmutz und dem Lösungsmittel herabgesetzt. Die eingesetzten Detergentien landen danach, zusammen mit den gelösten Schmutzbestandteilen, über den Umweg eines meist veralteten Rohrleitungssystems wieder im Wasserkreislauf.

Kein Wunder, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung an Dementia Detergentia (waschmittelbedingter Verblödung) leidet und sich die Jugendlichen mit dem Abspielen von Klingeltönen betäuben.

Verbannen Sie deshalb alle schädlichen Reinigungsmittel und Waschmittel aus Ihrem Haushalt, und setzen Sie voll und ganz auf die Kraft der Waschnuss.

Legen Sie, je nach Verschmutzungsgrad der Wäsche, vier bis sechs Waschnüsse zu der Wäsche in die Waschmaschine. Starten Sie nun das gewünschte Waschprogramm bei 30°C bis 90°C und lassen Sie die Kraft der Nüsse wirken.

Ein heimeliges Rumpeln im Gerät signalisiert Ihnen akustisch, dass der Waschvorgang in vollem Gange ist. Spartipp: Die Waschnüsse laufen bei jeder Wäsche etwas ein und können bis zur Endgröße (Haselnuss) wieder verwendet werden.

Auch in der Geschirrspülmaschine zeigen die Waschnüsse, was sie können und entfalten ihre volle Wirkung. Selbst die fettigsten Teller und schierigsten Gläser werden durch die Zugabe einiger Waschnüsse wie neu! Wegen der mechanischen Reinigungswirkung sollten Sie jedoch Geschirr aus widerstandsfähigen Materialien und bruchfester Keramik verwenden.

Zur Herkunft unserer Waschnüsse: Unsere Nüsse stammen von dem in der nordindischen Himalayaregion wachsenden Seifenbaum. Sie werden von Erwachsenen geerntert (keine Kinderarbeit) und fair gehandelt. Ein Teil des Erlöses unserer Waschnuss-Produktion investieren wir direkt am Projektort. Die dort ansässigen Dorfbewohner können wegen akuter Armut und Wassermangels die Waschnüsse selbst nicht verwenden und verzehren sie stattdessen. Letztes Jahr haben wir deshalb ein medizinisches Aufklärungsprojekt gestartet und die Bewohner mit Seifen-neutralisierenden und schaumunterdrückenden Medikamenten für den Gastrointestinaltrakt ausgestattet.

Im Feng-Shui-Blog wird derzeit intensiv über die Erschließung neuer Geschäftsfelder diskutiert. Auch wir sind neuen Geschäftsideen stets aufgeschlossen gegenüber eingestellt.

Deswegen wollen wir die Differenzen der Vergangenheit begraben und uns in die Diskussion mit einer neuen Geschäftsidee einbringen, die eventuell das Zeug für ein Joint Venture hat.

Der Ella-Versand bietet in seinem Online-Shop eine so genannte Bade-Schokolade Bambus-Milch an. Die 80-Gramm-Tafel soll dort 16,95 Euro kosten. Ein Preis, der nie und nimmer kostendeckend kalkuliert sein kann und wahrscheinlich den Massenmarkt bedienen soll. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die den Preis lange halten können…

Wir wollen deshalb mit einem Premium-Produkt kontern: der Badeschokolade Gewürzgurke-Erdbeer-Koi-Aroma.

Hier kommt schon mal der Verpackungsentwurf.

Bade-Schokolade-Entwürfe

An den Werbetexten feile ich noch.Hat noch jemand Ideen für einen griffigen Slogan?

Was darf eine Tafel kosten? Auf keinen Fall sollten wir uns auf den ruinösen Wettbewerb mit Ella einlassen und für die Tafel deutlich mehr als € 45,- berechnen. Was denkt Ihr?

Nachtrag: Feng-Shui-Owl hat in den Kommentaren einige konstruktive Vorschläge gemacht. Ich habe deshalb die Verpackung überarbeitet und stelle nun beide Entwürfe zur Diskussion.

Unsere inSauberkeit ist eine Sache der inneren Einstellungnere Einstellung ist eminent wichtig für all das, was wir im täglichen Leben bewerkstelligen. Ein amerikanisches Sprichwort bringt das Phänomen mit wenigen Worten auf den Punkt: Wer seinen Job nicht liebt, wird ihn nicht gut machen!

Wie die innere Einstellung unserem Handeln und Tun gegenüber unser Handeln widerspiegelt, so ist unsere äußere Verfassung (Auftreten, Kleidung etc.) ein Spiegel unseres Innersten.

Wer Sauberkeit erreichen will, darf keine “schmutzigen” Gedanken haben (Innen) und muss selber sauber sein (Außen).

Ganz entscheidend ist eine angemessene Garderobe: Nur wer sauber (weißes Hemd, Krawatte bei Herren, Kleid und Pumps bei Damen) gekleidet ist, wird Sauberkeit erreichen. Das fängt schon beim so genannten “stillen Örtchen” an…

Schmeißen Sie Ihre versifften Arbeitsklamotten in den Müll, ziehen Sie Ihre feinen gebügelten Sachen an, und starten Sie noch heute Ihren persönlichen Feldzug gegen Schmutz und Unordnung. Für ein besseres Heute, für ein besseres Morgen!

“Gleiches mit Gleichem”, lautet die Quintessenz des Ähnlichkeitsprinzips. Dieses Prinzip kann man sich bei verschiedenen Befindlichkeitsstörungen wie vermehrter Schweißbildung und unnatürlichem Körpergeruch zunutze machen.

Dazu nehme man einen gut eingelaufenen Schuh und drei verdorbene Fische. Die Zutaten werden in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben. Man lasse das Ganze nun auf kleiner Flamme zwei Stunden zu einem Sud verkochen.

Danach wird das Konzentrat abgeschöpft und wiederum durch erneutes Aufkochen “reduziert”. Zum Schluss entsteht ein Destillat von wenigen Millilitern, der während eines Saunagangs als Aufguss verwendet wird. Die olfaktorische Belästigung ist anfangs enorm, aber nach drei Aufgüssen kann die Prozedur beendet werden.

Für die nächsten drei bis vier Wochen wird jeglicher Körpergeruch verschwunden sein. Danach sollte man das Ganze wiederholen.

Kleiner Trost: für den nächsten Sud reicht dann eine Sandale und zwei Fische.

Ein harmonisches Wohnumfeld ist immens wichtig für die perfekte Harmonie von Körper und Seele. Die Bekämpfung von Staub ist eine der sieben tragenden Säulen der Sauberkeitslehre des Sheng-Fui-Meisters Li-Fandong.

Staub ist eine Ansammlung von Materieteilchen, teils organischen, teils anorganischen Ursprungs. Als Energietresor nimmt er die verbrauchte Energie von Lebewesen oder Dingen auf und kann diese noch nach Jahren an die Umwelt zurück geben.

Dies führt oftmals zu unerwünschten Reaktionen. Es gibt Beispiele, in denen die Hausfrau verbrauchte Zahnbürsten in einer offenen Dose gesammelt hat. Über Partikelwanderung hat sich die negative Energie auf die elektrische Zahnbürste übertragen. Die Folgen waren fatal und unumkehrbar: in dieser Familie gibt es mittlerweile nur noch Gebissträger…

Bekämpfen Sie Staub, wo immer er auch auftritt, und verwenden Sie für jedes Zimmer einen separaten Staubsauger!

Niemals darf sich Staub eines Zimmers mit dem Staub eines anderen Zimmers vermengen. Achten Sie bei der Entsorgung der vollen Staubsaugerbeutel darauf, dass auch in der Mülltonne die Staubpartikel eines Zimmers nicht mit denen eines anderen Zimmers in Kontakt kommen können. Hier hat sich ein einfacher Staubbeutel-Entsorgungsplan bewährt, der die Leerungstermine der Mülltonne mit den Wegwerfzeiten der jeweiligen Staubbeutel in Einklang bringt.

Die Toilettenpapierindustrie hat es als die technologische Innovation des letzten Jahrhunderts gepriesen: die Perforation des oftmals mehrlagigen Hygienproduktes. Dazu wird nach dem Prägen der Papiere mit einer Lochstanze eine Perforation angebracht, welche das Abreißen der Blätter erleichtern soll.

Aus Sheng-Fui-Sicht ist das Abreißen von Toilettenpapier an der Perforation unbedingt zu vermeiden!

Beim Papier handelt es sich trotz der mechanischen Verarbeitungsschritte und chemischen Bleiche immer noch um ein Naturprodukt, dessen Molekülstruktur in einer natürlichen, unsortierten Anordnung vorhanden ist.

Zerreißt man das Papier an einer vom Menschen künstlich geschaffenen und maschinell vorgegebenen geraden Linie, läuft dies der natürlichen Form zuwider. Die Natur kennt schließlich auch keine geraden Linien.

Durch das händische Zerreißen des Toilettenpapiers zwischen den vorgezeichneten Abrisslinien bleibt hingegen die natürliche Struktur erhalten. Dieser Methode ist daher eindeutig der Vorzug zu geben.

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