Das Temple of Sheng-Fui in Berlin-Mitte ist ein im traditionellen Stil gebautes Holzgebäude in Mitten von stolzen Bürotürmen und nüchternen Gewerbegebäuden.
Im Inneren der asiatischen Edelschmause wird man von lieblichen Empfangshostessen empfangen, die einem zur Begrüßung mit dem traditionellen Chiwatsu, einem zierlichen Duftessenz-Pinsel, ein magisches Trigramm auf die Stirn tupfen.
In der prächtigen handgeschriebenen Speisekarte sind die schmackhaftesten Gerichte des Sheng-Fui versammelt, deren Zubereitung nur wenige begnadete Kochkünstler beherrschen.
Wir hatten das Menü der sechs Köstlichkeiten mit
- Vorsuppe aus gepressten Schildkrötenembryos
- Arrangement knuspriger Schneeleopardenbiskuits
- Dreibeiniger Frosch in zarter Bambussprossensuppe
- Yakbullen-Gekröse, gedämpft und geröstet an einer Schnepfen-Vinaigrette
- Dutzend flambierte Böcke der mongolischen Wüstenrennmaus in Senfsoße
- Nachtisch: Panda im Schlafrock
Wir haben für das opulente Essen mehrere Stunden gebraucht. Stunden, in denen wir dem Himmel so nah wie noch nie waren…
Ein Besuch des Temple of Sheng-Fui lohnt zu jeder Zeit und kann auch Vegetariern (nach der unter Verschluss gehaltenen Extrakarte fragen) empfohlen werden.






















