Aug 20 2009

Schweinegerippe: Ein Mythos der Pharmahersteller wird enzaubert

Category: AllgemeinLorenz Meyer @ 09:03

UPDATE: Dieser Beitrag wird bei Google als Nummer 1 für den Suchbegriff Schweinegerippe geführt. In Anbetracht dessen, dass es für Schweinegrippe über 23 Millionen Treffer gibt, ein sensationelles Ergebnis und Lohn für unsere unermüdliche Arbeit an der Aufklärungsfront.

Was mussten wir in den letzten Monaten an Medienberichterstattung in Sachen Schweinegerippe über uns ergehen lassen. Da wurde von “porzinen Influenzaviren der Sub-Typen A/H1N1″ gefaselt, untermalt von aus Mexiko vorzeitig zurück kehrenden Touristen mit dem obligatorischen Mundschutz.

Horrorszenarien von Welt umspannenden Pandemien geisterten durch die Medien und selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) ließ sich vor den Karren der Endzeitapologeten spannen. Der Profiteur dieser einzigartigen Angst- und Panikkampagne war die Pharmabranche.

Schweinegerippe

Unterstützt mit Milliardengeldern aus öffentlichen Forschungsfonds begann die pharmazeutische Industrie einen “Impfstoff” gegen Schweinegerippe herzustellen.

Dabei müsste selbst Menschen aus bildungsfernen Schichten auffallen, dass man die Entwicklung zum Gerippe (in diesem Fall Schweinegerippe) nicht aufhalten kann. Auch nicht mit einem wie auch immer gearteten “Impfstoff”.

Schweine sind wie alle Tiere endliche Wesen und einem natürlichen Alterungsprozess (oder dem veterinärärztlich überwachten Tod per Bolzenschussgerät) unterworfen. Schweinegerippe ist das letzte, was von ihnen bleibt.

Lassen Sie sich also nicht kirre machen von den Stimmen der Wissenschaftsgläubigen und bezahlten Claqueuren der Pharmabranche. Schweinegerippe hat es schon immer gegeben und wird es immer geben! Und dies hat wahrlich keinen Einfluss auf den Fortgang der Menschheit…

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4 Responses to “Schweinegerippe: Ein Mythos der Pharmahersteller wird enzaubert”

  1. Tobias says:

    Ich möchte darauf hinweisen, dass selbsverständlich die Gentechnik an der aktuellen Schweinegerippekrise Schuld ist:

    Während das Wildschwein über 12 Rippenpaare verfügt, sind es beim modernen Hausschwein mehr. Für eine Doktorarbeit in Schweinegenetik an der Universität Kiel wurde nachgezählt: Mehr als die Hälfte der Schweine hatte 16 Rippen, ein kleinerer Teil 15, und wenige XL-Schweine verfügten über 17 Kotelett-trächtige Rippenpaare.

    Aus der Zeit

    Da braucht man sich gar nicht wundern, wenn die Schweinegerippe jetzt zurück schlagen. Kein Impfstoff der Welt hilft da!

  2. Schweinegerippe-Beitrag von Sheng Fui bereits auf Platz 9 bei Google » Google, Schweinegerippe, Für, Fundstellen, Millionen, Hier » Sheng Fui says:

    [...] der Original-Beitrag nochmal zum Nachlesen: Schweinegerippe: Ein Mythos der Pharma-Industrie wird entzaubert AKPC_IDS += "4833,";Popularity: unranked Social Networks: Diese Icons verlinken auf Bookmark [...]

  3. Uwe says:

    Hiermit danke ich den investigativen Webloggern von Sheng Fui für Ihre unermüdliche Aufklärung, auch im Namen des Universums!

  4. Lorenz Meyer says:

    @ Uwe: Danke, Deine Worte sind uns Lob und Ansporn zugleich!

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