Yoko Ono ist nicht nur als die Witwe von Beatle John Lennon bekannt, sondern hat sich auch einen Namen als Filmmacherin und Künstlerin gemacht. So ist die exzentrische Japanerin mit ihren Werken Dauergast bei zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen im deutsch- und fremsprachigen In- und Ausland vor und nach der Jahrtausendwende.
Unlängst hat sie, wie im Eulenblog nachzulesen ist, in der Kunsthalle Bielefeld mit ihrer Ausstellung “Between the Sky and my Head” für Furore gesorgt. Bestandteil der Ausstellung war wieder einmal Yoko Onos berühmter “Wunschbaum” (Wish Tree), an dem die Besucher Zettel ihren ganz persönlichen Wünschen anbringen durften. Yoko Ono will diese Wünsche dann (ordnungsgemäß frankiert) an den Himmel senden.
Nun veröffentlich der Eulenblogger die Mail eines verzweifelten Ausstellungsbesuchers und bittet seine Leser um Mithilfe:
Hallo – ich hab da ein grosses anliegen, meine freundin hat mir am wunschbaum einen zettel hinterlassen der ein schlüssel für unsere gemeinsame zukunft sein könnte, leider hab ich es am Samstag nicht noch einmal geschafft in der bielefelder kunsthalle vorbeizu schauen. Ich hab es leider auch nicht gewusst dass dort eine nachricht für mich liegt. Es ist mir aber sehr wichtig, besteht die möglichkeit noch einblick in die zettel zu finden um meine liebe zu retten? Ich wünsche es mir so sehr……
Ein schier unlösbares Problem, denn die Ausstellung ist seit einigen Tagen beendet und sowohl der Wunschbaum als auch die angehefteten Wunschzettel sind längst abgeräumt.
Und jetzt kommt das unergründliche Schicksal in´s Spiel, das uns alle lenkt und leitet: Am vergangenen Freitag war ich an eben diesem Ort! Dort ist mir der Zettel gleich ins Auge gefallen, und ich habe mir den Inhalt notiert. Nach dem Aufruf im Eulenblog (“Hat jemand aus der Eulen Blog °v° Leserschaft eine Idee, und kann dem Bernd helfen?“) habe ich dort den Text hinterlegt und um Weiterleitung an Bernd gebeten.
Leider habe ich dort keine Antwort erhalten, ob dies erfolgt ist. Mit einem Dankeschön der Eulenblogger hatte ich zum Glück erst gar nicht gerechnet.
Stattdessen wurde ich Zeuge, wie Bernds Anliegen schroff und recht schnöde abgewiesen wurde. Schnippische und das Gegenüber demütigende Antworten wie “Wünschen hilft hier wenig, reden müßte man und zwar miteinander. Viel Glück!” zeigen die ganze Kaltherzigkeit des dort anwesenden Kommentiererklientels…
Und so muss ich befürchten, dass meine Botschaft nicht weiter geleitet wurde. Zum Glück hatte ich bei meinem Besuch in Bielefeld mit meiner hochauflösenden Profikamera einige Fotos von der beeindruckenden Kunstinstallation (Baum mit Zetteln) gemacht. Durch Vergrößern der Bilder ist es mir nun gelungen, den Wunschzettel wieder ans Tageslicht zu bringen…
Lieber Bernd, leider kenne ich weder Deine postalische noch Deine E-Mail-Adresse. Daher stelle ich den von Dir gesuchten Wunschzettel im Original hier rein. Ich hoffe, dass Dir damit geholfen ist. Wende Dich beim nächsten Mal am besten direkt an uns. Wir helfen immer gern und zuverlässig.


@ Arienna: Wo Menschen in Not sind, ist Sheng Fui nicht fern…
Arienna: Dir sei verziehen…
Hans, habe ich Dich eigentlich schon offziell bei Sheng Fui begrüßt? Falls nicht, dann sei dies hiermit nachgeholt!
Du hast Dich ja schon in der Gemeinde eingebracht und bist nach kleinen Anfangsschwierigkeiten (der Hintergrund war augenscheinlich eine Verwechslung) von den anderen Mitgliedern gut aufgenommen worden.
Ich öffne Dir hiermit offiziell die Tür zu Deinem neuen spirituellen Zuhause und heiße Dich herzlich willkommen!
Mit energetischen Grüßen
Lorenz Meyer
(Sheng Fui Gemany)
Hans, sind wir nicht alle nur auf der Durchreise?
Arienna: Wohl dann, so ziehe Dich in Dein Schlafgemach zurück und erwache in wenigen Stunden gut erholt und voller jugendlichem Tatendrang.
Hallo Lorenz,
danke für dein gutes Herz und deinem Handeln, stehts helfend, den vom Leben benachteiligten Mitmenschen, beizustehen.