Frage nicht nach dem Weg, wenn Du das Ziel nicht kennst.
Tse-Tang, der Ältere aus “Goldene Weisheiten des Sheng Fui”
25 Antworten auf Tagesweisheit
Sylvia
Nicht jeder Weg hat ein Ziel.
Manchmal ist eben nur ein Weg.
Wenn man sich zum Beispiel im Kreis dreht
tmp
Eben, mir ist schon ganz schwindelig…
Sylvia
Naja, und in einem Labyrinth braucht man auch nicht nach dem Weg zu fragen, weil der automatisch ans Ziel führt.
tmp
…oder auch nicht !!
Ich habe das mit dem Labyrinth immer als eine Intelligenzaufgabe verstanden, und darum…
Sylvia
Der Weg im Labyrinth führt nicht direkt zum Ziel, aber doch ohne Unterbrechungen.
Du kommst auf jeden Fall an.
Was Anderes ist es beim Irrgarten. Da kann es sein, das man plötzlich wieder draussen steht, ohne das Ziel gefunden zu haben.
Kurzum: Beim Labyrinth steht man nicht vor der Frage, wie es weitergeht.
Beim Irrgarten muss man sich ständig neu entscheiden, welchen Weg man nimmt.
Die Frage ist nun, ob das Leben ein Labyrinth ist oder ein Irrgarten.
Sowohl als auch – vermutlich.
tmp
Aha, da bist Du mir wieder einmal eins voraus. Den Unterschied kannte ich bisher nicht…
Dafür erinnere ich mich gut an meinen letzten Versuch, auf dem Hamburger Dom mal eben auf die Schnelle durch ein Spiegelkabinett zu crossen. Das hat fast eine geschlagene Stunde gedauert, bis ich endlich wieder im Freien war…
Da lobe ich mir doch ein Kettenkarussell…
Sylvia
Weg gewählt – Ziel verfehlt.
Wenn es aber Dein Ziel gewesen wäre, eine Stunde rumzuirren, dann hättest Du das Ziel aber erreicht, oder ?
tmp
Das wußte ich ja aber vorher nicht…
Von der “Straße” aus sa das doch recht einfach aus… So kann man sich irren…
tmp
@5:
Ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass es ein Labyrinth ist…
Irgendwann kommt man doch an, auch wenn es länger dauert und man zwischendrin vielleicht schon aufgeben möchte…
Allerdings gibt es auch wieder Menschen, die tatsächlich nie ankommen, sondern die ausschließlich nach der für sie einizg erstrebenswerten Devise leben “To be on the Road”…
Sylvia
Jeder kommt an:
Das Ziel vom Leben ist der Tod.
Ich bin kein Freund von Zielen, weil sie den natürlichen Fluss des Lebens einschränken.
Man bekommt dann bestenfalls das, was man sich vorstellen kann und das ist oft sehr eingeschränkt.
Ziele sind ein Wiederholung aus Vergangenem. Ich versuche bloß das zu erreichen, was es eh schon gibt.
Ich find das langweilig, ich lass mich lieber überraschen.
tmp
Na, die Überraschung beginnt bei mir schon jeden jeden Morgen, wenn ich die Augen und Ohren aufmache…
Ich habe in den älteren Artikeln gelesen, dass in diesem Blog sich die Kommentatoren zu einem Bin Go höflich beglückwünschten. Ich fand diese Geste sehr rührig. In anderen Blogs gehen die Kommentatoren nicht so freundlich miteinander um. Ist diese Höflichkeit hier abhanden gekommen?
Nicht jeder Weg hat ein Ziel.
Manchmal ist eben nur ein Weg.
Wenn man sich zum Beispiel im Kreis dreht
Eben, mir ist schon ganz schwindelig…
Naja, und in einem Labyrinth braucht man auch nicht nach dem Weg zu fragen, weil der automatisch ans Ziel führt.
…oder auch nicht !!
Ich habe das mit dem Labyrinth immer als eine Intelligenzaufgabe verstanden, und darum…
Der Weg im Labyrinth führt nicht direkt zum Ziel, aber doch ohne Unterbrechungen.
Du kommst auf jeden Fall an.
Was Anderes ist es beim Irrgarten. Da kann es sein, das man plötzlich wieder draussen steht, ohne das Ziel gefunden zu haben.
Kurzum: Beim Labyrinth steht man nicht vor der Frage, wie es weitergeht.
Beim Irrgarten muss man sich ständig neu entscheiden, welchen Weg man nimmt.
Die Frage ist nun, ob das Leben ein Labyrinth ist oder ein Irrgarten.
Sowohl als auch – vermutlich.
Aha, da bist Du mir wieder einmal eins voraus. Den Unterschied kannte ich bisher nicht…

Dafür erinnere ich mich gut an meinen letzten Versuch, auf dem Hamburger Dom mal eben auf die Schnelle durch ein Spiegelkabinett zu crossen. Das hat fast eine geschlagene Stunde gedauert, bis ich endlich wieder im Freien war…
Da lobe ich mir doch ein Kettenkarussell…
Weg gewählt – Ziel verfehlt.
Wenn es aber Dein Ziel gewesen wäre, eine Stunde rumzuirren, dann hättest Du das Ziel aber erreicht, oder ?
Das wußte ich ja aber vorher nicht…
Von der “Straße” aus sa das doch recht einfach aus… So kann man sich irren…
@5:
Ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass es ein Labyrinth ist…
Irgendwann kommt man doch an, auch wenn es länger dauert und man zwischendrin vielleicht schon aufgeben möchte…
Allerdings gibt es auch wieder Menschen, die tatsächlich nie ankommen, sondern die ausschließlich nach der für sie einizg erstrebenswerten Devise leben “To be on the Road”…
Jeder kommt an:
Das Ziel vom Leben ist der Tod.
Ich bin kein Freund von Zielen, weil sie den natürlichen Fluss des Lebens einschränken.
Man bekommt dann bestenfalls das, was man sich vorstellen kann und das ist oft sehr eingeschränkt.
Ziele sind ein Wiederholung aus Vergangenem. Ich versuche bloß das zu erreichen, was es eh schon gibt.
Ich find das langweilig, ich lass mich lieber überraschen.
Na, die Überraschung beginnt bei mir schon jeden jeden Morgen, wenn ich die Augen und Ohren aufmache…
Bingo, kann man da nur sagen.
Danke, das passt !!
Ich weiß
“Können Sie mir wohl sagen, wo ich hin will?”
“Nein, ich weiss ja nicht mal, wo ich hin will.”
Wo ich hin will, weiß ich schon, ich kann mich aber nicht entscheiden…
Vielleicht weiß das jemand anders… Also wo Du hin möchtest.
Ist doch auch egal, der Weg ist das Ziel.
Aber was macht man, wenn man den nicht mal kennt?
Das Ziel ist der Weg. Oder andersrum ausgedrückt: Weg ist das Ziel.
Ich habe es schon immer gewusst, wir tappen hier unten auf Erden nur so planlos herum…
Möp… ich will nach Hause…
Das wird schwierig, ohne Weg, ohne Ziel…
Ich habe in den älteren Artikeln gelesen, dass in diesem Blog sich die Kommentatoren zu einem Bin Go höflich beglückwünschten. Ich fand diese Geste sehr rührig. In anderen Blogs gehen die Kommentatoren nicht so freundlich miteinander um. Ist diese Höflichkeit hier abhanden gekommen?