Vorbemerkung: Sheng Fui ist mehr als eine Weltanschauung und mehr als eine Religion, denn Sheng Fui kann das Leben unmittelbar verändern. Jeder Anwender von Sheng Fui kann deshalb über zahllose positive Erfahrungen in seinem Leben und unmittelbaren Umfeld berichten. Von diesen Erfahrungsberichten und Einsichten können unsere Leser dank unserer neuen Serie von Gastbeiträgen bekannter Blogger direkt profitieren.
Der heutige Gastbeitrag stammt von Blaubär, einem treuen Mitglied der Sheng-Fui-Gemeinde, das bereits durch zahlreiche qualifizierte Kommentare und den Beitrag Entstehung des Windes aufgefallen ist.
DIE WIRKLICHEN WURZELN DES SHENG FUI
Wie jeder weiß, liegen die Wurzeln von Sheng Fui und Feng Shui im Osten. Was nicht jeder weiß: sie liegen weder im Fernen, Mittleren oder Nahen Osten, sondern im ganz nahen Osten, in Ostfriesland!
Dass diese Tatsache bei vielen Menschen im Laufe der Generationen in Vergessenheit geraten ist, mag daran liegen, dass Leeren nicht nur alt sein müssen, sondern auch aus fernen Ländern stammen müssen, damit der ahnungslose Kunde dafür zahlt. (Wer kann sich schon einen Feng Shui Berater vorstellen, der sich auf uralte Weisheiten aus Ostfriesland bezieht?) Und so hat man aus schnöden Marketinggründen die Entstehungsgeschichte von Feng Shui von Ostfriesland ins ferne China verlagert.
Dabei belegen unlängst aufgefundene Dokumente die historisch korrekte und nunmehr einwandfrei verbürgte wahre Entstehungsgeschichte unserer Heilslehre.
Die Geschichte beginnt bei Edo, der wegen seines seemännischen Berufs und seiner Vorliebe für Sushi-Rollen aus Tang und Algen nur “Seetang” genannt wurde. In seiner Heimat an der Küste lebten Edo und sein Volk vor einigen Jahrhunderten vorrangig vom Fischfang. Wenn sich Edo und seine Fischerkollegen bei ablaufendem Wasser auf die Fahrt zu den fernen Fanggründen machten, wurden sie mit der Grußformel “Fang schön” verabschiedet. Liefen sie mit vollen Netzen wieder ein, wurden sie hingegen mit einem freundschaftlichen “Schöner Fang” begrüßt.
Im Laufe der Jahre hat sich die Bedeutung dieser Worte verändert und erweitert. “Fang schön” hat man nicht nur den Fischern, sondern auch den Fischhändlern mit auf den Weg gegeben. Gemeint war damit: “Hol das letzte aus Deinem Kunden raus, was Du kriegen kannst, auch wenn Dein Fisch schon riecht.“. Wogegen “Schöner Fang” seine ursprüngliche Bedeutung behielt, eben das Lob für eine großartige Leistung.
Nun kam der Tag, an dem Edo mit seinem Ewer (aus Friesland stammender Segelschiffstyp in Knickspantbauweise mit Flachkiel und einem oder zwei Masten) nach China auswanderte. Den Chinesen gelang es nicht, den für sie unaussprechlichen Namen fehlerfrei über die Lippen zu bringen, und so riefen sie Edo mit seinem Spitznamen. Aus “Seetang” machten unsere Freunde aus dem Osten ein freundliches “Tse Tang“.

Viele Weisheiten und Sentenzen Tse Tangs haben im Lauf der Zeit den Weg in unsere Kultur gefunden. Doch dies war nur möglich, weil der Kern der Weisheit, die philosophische Essenz, auf eine heimische Quelle zurück zu führen ist: unseren Edo “Seetang” alias “Tse Tang” aus Ostfriesland. Unzählige Menschen zitieren die Spruchweisheiten von “Tse-Tang, dem Älteren” ohne sich auch nur annähernd bewusst zu sein, dass es sich beim Schöpfer der unvergänglichen Aphorismen und Lebensregeln um einen einfachen Fischer aus Ostfriesland handelt.
Aus der Abschiedsfloskel “Fang schön” wurde übrigens durch chinesische Aussprache das bekannte “Feng Shui“, das ein Synonym für die Aufforderung geworden ist, anderen Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen und ihnen eine Scheinleistung als Wirkleistung zu verkaufen. Wobei der Kunde das als menschliche Wärme interpretieren soll, was in Wirklichkeit die Reibungshitze ist, wenn er über den Tisch gezogen wird…
Die uns verbindende Heilslehre des “Sheng Fui” ist hingegen mit ihrer ursprünglichen Bedeutung “Schöner Fang!” zu uns zurückgekehrt, was als Anerkennung für eine gebrachte Leistung zum Nutzen aller gedeutet werden kann.
Über den Autor: Bei “Blaubär” handelt es sich um die 17. Reinkarnation des “mythischen Blaubären”, einer sagenumwobenen Heilerpersönlichkeit aus vorchristlicher Zeit, die in der Hochblüte ihres Wirkens von Ungläubigen auf den Scheiterhaufen geworfen wurde. In seiner Freizeit beschäftigt sich der Autor hingebungsvoll mit der Erschaffung eines Mikrokosmos der miniaturisierten Wirklichkeit.

@tmp12: Habe ich vom Reden geschrieben?