Gelegentlich veröffentlichen wir hier die Linkadressen ausgesuchter Blogs, die Sheng Fui über Ihre Blogroll empfehlen.
Allein die Tatsache, dass diese Blogs sich derart prominent zu Sheng Fui bekennen, macht sie zu einem lohnenswerten Ziel für einen ausgedehnten Besuch.
Mist, bloß weil ich keine Blogroll habe, werde ich nie von euch empfohlen. Dabei habe ich durch verschiedene Aktionen und nimmermüde Verweise auf Sheng-Fui sicherlich mein Quäntchen geleistet, um eure Seite publik zu machen und von unerwünschten Kommentatoren zu befreien.
Wie wär’s denn wenn ich, weil eben keine Blogroll, euren Domainnamen mit Ketchup auf ein Hamburgerbrötchen (engl. breadroll) schreibe? Oder mit Senf auf einen Hotdog? Mit Edding auf eine meiner Speckrollen?
Ich bitte um eine kulante Entscheidung.
Kollegiale Grüße, Johannis
Schade! Ich hab keine Blogroll. Bei mir gibt es nur Leseempfehlungen.
Mich empfiehlt auch Niemand. Viel sagen, dass wäre mein Karma. Ich nenne das Sch****!
Wolfgang
Fasse einem Kampfhund nie in sein Maul – du weißt nicht wessen Finger da schon drin waren. (Fang Wech – Chinesischer Tierfänger)
@ Wolfgang: Wegen der Blogroll/Leseempfehlung-Analogie und im Sinne des einstweiligen Rechtsschutzes habe ich (siehe oben) eine Linkempfehlung für Deine Homepage ausgesprochen.
@ Perlenschwein: Ich habe Wolfgangs Webseite empfohlen. Wolfgang empfiehlt auf seiner Webseite das Perlenschwein-Blog. Damit habe ich Dein Blog empfohlen. Also kein Grund für Lebensmittelverschwendung und/oder peinliche Fotos.
Ei zänk juh wärrieh matsch!
*Beste Grüße aus einem parallelem Paralleluniversum.
P.S.
Sheng Fui wirkt auch auf Twitter. “Sorry, the account you were headed to has been suspended due to strange activity.”
Ts ts ts … Pöser Pursche Du!
@ Wolfgang: “strange activity”: besser hätten wir es in der Tat selbst nicht formulieren können.
@Wolfgang:
Vielen Dank für die Leseempfehlung. Leider ist nicht jeder so großzügig wie du.
@Lorenz Meyer, Meister der perfiden Um-die-Ecke-Logik:
Ich weiß ja, das du dein neunmal gepiercetes Gesicht den größten Teil des Tages hinter einer Batterie von Flachbildschirmen versteckst, während du – in schwarzes Lackleder und diverse Nietengürtel verpackt – mit deinem höhnisch-grellen Lachen Fensterglas erzittern, Vollmilch sauer werden und anständigen Menschen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ach ja, und natürlich mit der Gattin und diversen Praktikantinnen deine perversen Spiele treibst, bei denen Ketten und Peitschen noch die harmlosesten Utensilien sind. (Woher ich das wissen will? Trotz Maskierung habe ich dich neulich zweifelfrei in diesem abscheulichen Webcam-Pay-for-Sex-Forum erkannt, das ich gelegentlich und ausschließlich zu Recherche- und Fortbildungszwecken besuche. Was ich dort miterleben musste, lässt viele Sado-Maso-Pornos aussehen wie Sandmännchensendungen der frühen Siebziger.)
Du gibst dir den Anschein des gütigen und verständnisvollen Lehrers, sonnst dich im Glanze eines Möchtegerngurus, aber wenn einer der nichtswürdigen Adepten dich um eine winzige Geste der Großzügigkeit, um ein paar trockene Brosamen vom reichgedeckten Tisch des Herrn bittet, dann zeigst du dein wahres Gesicht: Eine hässliche Visage voller Dünkel, Bitterkeit, Gier und Unbarmherzigkeit. Schade, sehr schade!
Es war dumm von mir, dich um Hilfe und eine Empfehlung zu bitten, denn ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. Statistisch bewiesen ist: Alle amerikanischen Fernsehprediger missbrauchen ihre Kinder sexuell. Wenn sie – was selten vorkommt – kinderlos sind, lassen sie sich ersatzweise mit Nutten beim Koksen in Strechtlimousinen erwischen. Du bist keinen Deut besser, nur längst nicht so bekannt. Und für eine Strechtlimousine reicht es bei dir auch nicht, wahrscheinlich noch nicht mal für anständiges Koks.
Dennoch danke ich dir, dass du mich meiner Illusionen beraubt hast, denn nur die Wahrheit macht frei. Aber Wahrheit findet man hier allerhöchstens in den Kommentaren deiner Leser, und auch nur, wenn man zwischen die Zeilen horcht.
Ernüchterte Grüße von Johannis aus Dortmund
Nun ja, knapp daneben ist auch vorbei. Wenn hier einer in Lackleder und Nietengürtel verpackt ist und hin und wieder ein höhnisch grelles Lachen hören läßt, dann ist das Mama, die Lorenz eine Stippvisite abstattet. Das davon diverse Mitschnitte in Webcam-Foren für zahlende Kunden angeboten werden, kann ich mir zwar lebhaft vorstellen (Mama ist sehr freigiebig, sich bei der Arbeit zu präsentieren), aber Lorenz hat damit – außer seiner Teilhabe in Form einer zwar wichtigen, aber nichtsdestotrotz entwürdigenden Statistenrolle – nichts zu tun. Ketten und Peitschen kommen auch eher selten zum Einsatz. Mama bevorzugt bei ihren turnusmäßigen Züchtigungen eher diverse Kosmetikartikel für die Frau.
Mit freundlichem Gruß
Sybille Hofmeister
Gattin
P.S. Die Stretchlimousine, in die Lorenz gut verschnürt einsteigt, ist in der Regel nur der Kofferraum von Mamas altem Käfer.
Schön, dass du dich auch mal wieder äußerst, Sybille!
Aber das mit dem Käfer glaube ich nicht, besaß ich doch selbst mal einen (Baujahr 1964, 1200 ccm, Prinz-Heinrich-Blau). Obwohl Lorenz im Grunde nur ein schwindsüchtiger Wicht ist – unter die Haube eines VW-Käfer passt er trotzdem nicht.
Hat dich etwa die Verlogenheit der Familie angesteckt? Leidest auch du unter dem Münchhausen-Syndrom? Denk daran – die Wahrheit heilt!
Das mit dem Wicht kann ich guten Gewissens nicht bestreiten, aber von schwindsüchtig kann trotz meines speziell für Lorenz ausgearbeiteten Diätplans keine Rede sein.
Auch wenn er beim morgendlichen Essens-Appell immer etwas undeutlich vor sich hin murmelt, was sich bei böswilliger Interpretation wie “Stalingrad” und “Null-diätischer Gefängnisfraß” anhört, treibe ich ihm seine destruktive Leistungsverweigerungsmimik sofort durch ein paar dezente, aber gut gemeinte Schläge mit dem Ikea-Schneidebrettchen auf den Hinterkopf und in andere Weichteile aus.
Danach ist er freudestrahlend und eifrig dabei, mein liebevoll-eingebrocktes Dinkel-Müsli, dezent aufgeweicht mit zwei Teelöffeln Wasser, auszuschaben. Auch hier bewahrheitet sich Mamas Lebensweisheit: “Der Appetit kommt beim Essen” oder ihr Seminarmotto: “Wer nicht kotzt, hat nicht richtig mitgemacht!”. So ist Lorenz dann auch bereits nach kurzer Zeit begeistert bei der Sache und rollt verzückt mit den Augen, wie Onkel Hugo bei der turnusmäßigen Untersuchung seiner überdimensionalen Prostata.
Ich verstehe die Zweifel hinsichtlich der minimalistischen Käferhaube, aber keiner, wirklich keiner, der Mama kennt, die landauf, landab als Göttin der Fesselspiele und hochgraduierte Bondagemeisterin gilt, würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass sie Lorenz nicht auch in Sekundenschnelle in die Ersatzradmulde bekäme.
Mit freundlichem Gruß
Sybille Hofmeister
Liebe Sybille,
danke für die ausführliche Erläuterung, die ich dann wohl gelten lassen muss. Interessant finde ich allerdings, dass du den Kopf des bekanntlich recht dickschädeligen Lorenz’ unter “Weichteile” fallen lässt. Hat er wirklich so einen weichen Keks?
Wie auch immer, falls du dich noch mal neu orientieren willst und eine Beziehung zu einem aufrechten und geistreichen Mann in den besten Jahren anstrebst – bei mir ist noch Platz in Leben, Bett und Küche. Du weißt sicher, wie du mich diskret erreichen kannst, ohne dass Lorenz Verdacht schöpft. Ganz ehrlich – du kannst dich nur verbessern, wenn du dem despotischen Esoterikgauner endgültig die kalte Schulter zeigst und kommst garantiert in gute Hände. Trau dich!
Herzliche Grüße,
Johannis
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