Angriffe von Feinden kennen wir zur Genüge, Angriffe von vermeintlichen Freunden waren uns bis dato unbekannt. Umso schockierter sind wir, seit am letzten Freitag eine Schmutzkampagne bislang ungeahnten Ausmaßes gegen uns gestartet wurde.
Johannis R. J. (sein vollständiger Name wird aus rechtlichen Gründen nicht genannt; er reimt sich jedoch auf “Lappen“) hat auf seinem Blog eine Tirade der absurdesten Vorwürfe abgelassen, die er beredt mit gefälschten Belegen und fingierten Beweismitteln zu untermauern sucht.
Der im Internet mal als “Kassandrus”, mal – kein Scherz – als “Perlenschwein” auftretende Z-Blogger ist ein Meister der Charade. So lässt er sich von seinen Bewunderern auch als “Rikschafahrer Buddhas” anreden und tritt in Wirtschaftsangelegenheiten gerne mit Anzug und (zu enger) Weste als “Dr.Schneider” auf.
Bei uns tat sich der erfolglose Romanautor (“mit seiner Neigung zu Legasthenie und Logorrhoe eine echte Doppelbegabung“, so der Spott eines Rezensenten im Dortmunder Tagesanzeiger) als gelegentlicher Kommentierer und Verfasser von Gastbeiträgen hervor.
Schon relativ früh wunderten wir uns über das überengagierte Auftreten von J., der uns mit Lob und Komplimenten überhäufte und gar nicht schnell genug den Aufnahmeantrag unterschreiben konnte. Letzteres führten wir noch auf die attraktive Werbeprämie (eine Venus-Klangschale in der Premium-Edition) zurück, die wir an die Adresse eines Bekannten senden sollten…
Doch der Dortmunder, der seine besten Jahre schon lange hinter sich weiß, startete eine regelrechte Charmeoffensive und brachte sich abwechselnd als Pressesprecher, Spendenwerber und Hausmeister ins Spiel.
Im Gegenzug entrümpelten wir sein Online-Tagebuch nach Sheng-Fui-Gesichtspunkten. Wahrlich kein einfaches Unterfangen, da der “juristische Geisterfahrer” (so sein Anwalt kurz nach Mandatsniederlegung) wiederholt und unbekümmert von strafrechtlichen Konsequenzen Hasskampagnen gegen Ausländer und Frauen startete und selbst vor Schimpfworten nicht zurückschreckte.
Doch in manchen Punkten war der hormongesteuerte Mitsechziger auch von uns nicht zu stoppen. So veröffentlichte der Blogbetreiber, an die niedersten Instinkte seiner Leser appelierend, immer wieder freizügige Bilder so genannter “Russenmädchen” und verschaffte auf diese Weise dem Wort “Quotengeilheit” eine ganz neue Bedeutung.
Richtig unerfreulich wurde es jedoch, als Blogautorin Sybille in das Zentrum der Gelüste des umtriebigen Online-Stalkers rückte. Eines Tages trudelten innerhalb von wenigen Stunden hunderte von E-Mails mit heißen Liebesschwüren bei uns ein und ließen unseren Mail-Server abstürzen.
Trotz ausdrücklicher Aufforderung durch Sybille, mich und zuletzt unseren Rechtsanwalt machte der Pubertäts-Poet weiter mit seiner peinlichen Post.
Die Nachstellungen gipfelten darin, dass Herr J. unserer Sybille gegen deren erklärten Willen ins chinesische “Luang-Ho” nachflog, um dort mit ihr, wie er sich ausdrückte, “das Fest der Vereinigung zu begehen”.
Nachdem auch dies nicht glückte und er endgültig abgewiesen wurde (ausgerechnet auf dem Bankett der deutsch-chinesischen Sheng-Fui-Gesellschaft), hat Herr J. augenscheinlich aus verschmähter Liebe eine Schmutzoffensive im Internet gegen uns gestartet, die in dem oben erwähnten Blogeintrag gipfelte.
Wir werden J. nicht den Gefallen tun, weiter auf die bösartigen Unterstellungen einzugehen, sondern haben die Angelegenheit unserem Rechtsvertreter übergeben.
Außerdem entschuldigen wir uns bei Ihnen, unseren Lesern, dass wir Sie mit diesem unappetitlichen Vorgang behelligt haben, aber die Attacke von J. ließ uns keine andere Wahl.
Ab morgen werden wir uns hoffentlich wieder um die reine Lehre des Sheng Fui kümmern können; wie Sie es von uns gewohnt sind und wie Sie es auch in Zukunft von uns erwarten dürfen.
Ihre Lorenz Meyer und Sybille Hoffmeister


Fast noch mehr als die hier vorgetragenen Kackdreistigkeiten des Fälscher- und Lügnerpaares Meyer&Hoffmeister schockiert mich das penetrante Schweigen der Onlinegemeinde. Sonst setzt ihr hier im Blog auf jeden Fliegenschiss noch einen überflüssigen Senfkringel drauf, aber wenn es um die Grundwerte unseres Gemeinwesens geht, schlaft oder schweigt ihr. Habt ihr Angst vor eurem Meister oder einfach nur keine Zivilcourage? Ich schäme mich für euch.
MMMMeinnneee TTTTassstatturr vibbbbrrrieeerrrt dddurchhhh ddddieee neeegaaaatiivvvennn SSchhwinnnngggunnngeeen Deinnnnnneeeerr uunnbotmässssiiigeeen WWWWWoorrrtwaaaahl. DDDaaaa ssschhrreeeibbb ichhh lllieeeebbberr niccccht….
Ja, Johannis, so ist das:
Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Schweigen ist man machtlos.
Erschwerend kommt hinzu, daß der Fliegenschiss möglicherweise schon unsere Grundwerte darstellt.
Schlimm, gell ?
Ich flieg morgen nach Berlin, um mit Manfred Kubny mal 3 Tage lang chinese metaphysics in Form von Qimen Dunjia durchzukauen meld mich dann nach dem weekend wieder bei Euch.
ehrfürchtige esoterische Grüße aus Wien
Sylvia
@Blaubär:
Kommentarzeit: 15.12 und 15.21 – wir sind offenbar in Resonanz oder wenigstens spiegelverkehrt.
SylviaaivlyS
Klappe, sonst veröffentliche ich ein paar Bilder aus dem umfangreichen Stalking-Fundus unverlangt zugesandten Bildmaterials. Stichwort Lackweste, Strapse und Pömpel.
Mit lieblichem Gruß
Sybille
@alle: lest unbedingt die Fortsetzung der Enthüllungen über Lorenz M., den perfiden Meisterscharlatan, unter http://www.kassandrus.de/blog/?p=192 Jetzt auch mit Videoaufnahmen!!!
@Blaubär: Immerhin hast du dich aufgerafft, harmoniesüchtiger alter Softie.
@Sylvia: Viel Spaß beim Chow-Mein-Futtern mit Manni in Berlin, zum Glück bist du keine ambivalent- esoterische Angebertussi. Vorsicht mit L., der meint das mit dem Stalking-Fundus ernst, er ist ein ganz schlimmer Finger!
@Johannis: Danke, den Spaß kann ich brauchen. Meine Sünden büße ich immer beim gemeinsamen Abendessen im Chinarestaurant “good friends” ab. Echt und ganz original chinesisches Essen, würg. Die anderen Teilnehmer – auch mein Lieblingskollege & Sitznachbar Gerhard Z. vom Pendantblog – lieben die gedämpften Hühnerkrallen, geschnipselte Kutteln, irgendwas weißes Rundes, was wie ein Auge aussieht, etc.
Da kannst Du den Drehteller drehen sooft Du willst, das wird nicht besser.
Ich kämpf mich dann tapfer mit Reis durch. Letztends hab ich – um die anderen zu schockieren, ich geb’s ja zu – den Kellner nach Chop Sui gefragt. Den Blick hättest Du sehen sollen. Hat mir bestimmt irgendwelche süß sauren Geister raufgehetzt.
Das ist für mich der schlimmste Teil des Seminars, sonst sehr beeindruckend. Schön kompliziert, so wie ich es gerne mag.
Bis bald,
Sylvia
@ Sylvia
Hab z. Zt. keine Freude an kulinarischen Schwärmereien, außer man würde mir das Herz des Lügenmeisters servieren, das würde ich sofort roh verschlingen. Kann ruhig noch warm sein.
Als ich in China arbeitete, fand ich lebendige Schlange zum Aussuchen (statt Hummer oder Forelle) und Schlund immer besonders lecker. Ach ja, Luftröhre nicht zu vergessen.
@Lorenz: Ich könnte das Essen dort fotografieren, das gibt vermutlich einen Sheng Fui Menu Beitrag, den man sich so gar nicht ausdenken könnte. Diese Realität schlägt jede Fantasie.
Es gibt ja eine Abnehmmethode, die heißt Dinner Canceling, wahrscheinlich hat das einer erfunden, der dort zu Abend gegessen hat – oder es zumindest versuchte
Mahlzeit,
Sylvia
@Johannis: Ich kann Dir gern was zuschicken (ein paar Leckerli’s), die Dauer des Postweges ist da komplett egal, das kann nicht kaputt werden. Auch auf den Geschmack kann es sich maximal positiv auswirken.
Wir könnte aber “Diätreisen all inclusive” nach China verkaufen. Die natürlichen Hürden, die hier auftreten sind unpackbar.
1) Du mußt den Namen des Essens selbst aussprechen & bestellen.
2) Du mußt es essen.
So einfach erreicht man sein Idealgewicht.
Viele Grüße
Sylvia, mit jeder Menge Naschereien im Gepäck
Das ganze ist eine traurige und üble Geschichte. Als Zeichen meiner Solidarität an beide Seiten, fällt der Bin Go 11 diesmal aus.
So entstehen Kriege
@ Freddy: Der Krieg ist in vollem Gang!
@ Eule: Gehts mit Sylvia und Kollege Zirkel auch zum Sternendeuter-Seminar von Doc Kubny in Berlin?
@ Herr M. zum Thema Krieg: Wohl wahr, und sie werden noch bittere Tränen der Reue vergießen, wenn ich mit Ihnen fertig bin.
@Eule: Von dir hätte ich auch mehr erwartet, neulich hast du noch unisono mit mir gegen Lorenz gehetzt und jetzt nur wachsweiche Betroffenheitsschwüre. Ham offenbar alle keinen Mumm in den Knochen …
@alle: lest unbedingt die Fortsetzung der Enthüllungen über Lorenz M., den perfiden Meisterscharlatan, unter http://www.kassandrus.de/blog/?p=192 Jetzt auch mit Videoaufnahmen!!!
Wie wurde es vor vielen Jahren doch so treffend formuliert: “Make love, not war.”
Wobei auch hier die Entwicklung nicht stehen blieb und ein begnadeter Autor diese Worte weiterentwickelte zu einem anregenden “Make love like war.”
Ich mache bei Eurem Krieg jedenfalls nicht mit, sondern wähle die Alternative
“Sex ist ein Schlacht! Liebe ist Krieg!” (RAMMSTEIN)
@Falk: Ein Schlacht weiß Gott. Warum fällt mir bei RAMMSTEIN nur ramm’s rein ein?
@ Johannis: Wir sind hier in Deutschland nicht in Thailand. Das macht den Unterschied.
@ Johannis,
das tut mir leid für dich, dass du dich von mir nicht genügend unterstützt fühlst. Aber bei einem Sturm im Wasserglas mache ich nicht mit. Ich bin Segler.
Ich dachte du wolltest die Wahrheit über Lorenz Meyer erzählen, ihm seine Maske vom Gesicht reißen, dem Phantomas des 21. Jahrhunderts.
Nichts von dem konnte ich in deinen Worten erkennen. Nur angestaute Enttäuschung, die in einem Schwall vorgetäuschter wutschnaubender Worte sich über deine Finger in die Tastatur deines PC`s ergießen.
Aber vielleicht reicht noch die Zeit für einen Bin Go 24. Dann hätte diese Geschichte zu mindestens einen sinnvollen Nutzen gehabt.
Im Prinzip hast du natürlich Recht.
Gruß Eule
@ Eule: Ein “Schwall vorgetäuschter wutschnaubender Worte” lässt mich doch ins Grübeln kommen. Woraus besteht der Schwall, aus vorgetäuschten Worten? Unechte Worte, die aber Wut schnauben können? Fiktive Fabelwesen, die als tautologisches Oxymoron durch die Welt galoppieren wie der schwarze Rappenschimmel, sich gar über meine Finger ergießen wie Angestautes. Und überhaupt, das Gegenteil einer Wahrheit ist bekanntlich auch eine Wahrheit, wie die dunkle Materie im Kosmos belegt. Egal und schwamm drüber.
@ Egal und Schwamm darüber. Ich denke so können wir die Sache auflösen. Mit der dunklen Materie… hast du wahrscheinlich auch recht.
Mit Grüßen an den genialen Wortakrobaten Johannis.
Eule
Nein, schwamm drüber. Wie mit Jesus, der ging nicht übern See, sondern schwamm drüber. So, und jetzt hol dir dein Bin Go ab.
Hmm,
du schreibst genial wie Karl May, und bist wie er nie tatsächlich an den Orten seiner Abenteuer gewesen ist.
Nehme ich mal dein Beispiel. Jesus und seine Wasserwanderung.
Mein Schwager wurden vor zwei Jahren zum katholischen Diakon gekürt, und konnte an einer Reise nach Israel teilnehmen
Ich sah auf den Fotos die er mitbrachte folgendes.:
Es gibt Steine die nahe am Ufer dicht unter der Oberfläche des Sees liegen. Auf diesen , denke ich, ist Jesus geschritten, gleichsam über dem See gewandelt, und hat dann von einer äußeren Position, den zahlreichen Zuhörern am Ufern zugerufen. Ein genialer Einfall von Jesus.
Er wandelte nicht über dem Wasser, sondern nur scheinbar, auf den Steinen am Ufer des See`s.
Nochmal: Jesus schwamm nicht ohne Bodenkontakt einfach darüber, der schritt mit Bodenhaftung.
Du schwimmst über den Sinn dieser Seite, ohne den Boden zu berühren. Dir fehlt wohl möglich der Kontakt zur Basis.Denn in Wirklichkeit ist hier alles nur eine Illusion.
Der Bin Go 24 ist natürlich für diese Runde ausgesetzt.
Danke für deine Vorlage.
Eule
@ Eule: Danke für die Blumen bzgl.der Genialität, ich arbeite weiter dran. Auch wegen der Auflage, da ist Karlchen aus dem Osten mir durchaus ein Vorbild. Und ich war mehrfach und recht ausgiebig an den Orten seiner Abenteuer, habe das Reich des Bösen (vulgo die USA) von Süd nach Nord und Ost bis West bereist. Was ich keinesfalls wiederholen möchte, außer Barack schafft es im November und wird nicht postwendend von einem Irren/Niggerhasser/Republikanerfreund/bezahlten Reaktionär erschossen.
Ansonsten hast du mich mal wieder gründlich missverstanden, ich zitierte aus einem Blödelsong der 80er, ich meine, es war Otto Waalkes. Wie sang er damals so schön und wahr: “Steht der Joghurt in der Sonne, wächst Schwamm drüber. Willst du’n Muster auf der Butter geh mit’m Kamm drüber.” Und die Kernaussage: “Jesus ging nicht über’n See, nein er schwamm drüber!” So war’s, und nicht anders.
Dank’ dir weiterhin für die längst überfällige Aufklärung bzgl. der illusionären Natur dieser Seite, ist natürlich jammerschade, ich hatte das hier alles für bare Münze genommen. Beim Schwimmen versuche ich übrigens grundsätzlich den Bodenkontakt zu vermeiden, sonst nenn ich es Waten, Plantschen oder irgendwie-im-Wasser-Rumstehen.
Schlaf schön!