Um das Geschlechtsleben der Dinge ranken sich seit alters her Mythen und Legenden. Dass die Dinge einem Geschlecht zuzuordnen sind, ist dabei unter Wissenden unstreitig. Wie sonst käme es, dass jedem Ding und jeder Sache in unserer Sprache ein männlicher oder ein weiblicher Artikel zukommt?
So heißt es: der Löffel und die Gabel, der Flaschenöffner und die Parmesanreibe oder der Korkenzieher und die Fleischgabel.
Diese explizit männlichen oder weiblichen Artikelpronomen beweisen, dass unsere Vorväter und Vormütter konkret von der Geschlechtlichkeit der Dinge wussten.
Das verschüttete Wissen um die Sexualität der Dinge lässt im gesamten Wohnbereich Reizlücken und Energielöcher entstehen. Ein typisches Beispiel ist die Küche, in der es oft zu Missstimmungen und Energieschwankungen kommt.
Der Grund: In den meisten Küchenschubladen herrscht ein geradezu babylonisches Durcheinander der verschiedenen Geschlechter. Da liegen die unterschiedlichsten Dinge Bauch an Bauch, Rücken an Rücken und Seit an Seit. So entsteht ein emotional aufgeladenes und energetisch überreiztes Klima, das sich in der Küche sehr ungünstig auswirkt und auf die Menschen überspringt.
Aus Sheng-Fui-Sicht ist deshalb zu empfehlen, die betreffenden Gegenstände in blickdichten Einzelverpackungen zu verschließen.