Mitten in Südostasien liegt der aufstrebende Tigerstaat Malaysien, der wie kein zweiter die alten Riten des Sheng Fui mit wirtschaftlicher Prosperität und Moderne verbindet. Doch Konflikte mit dem in Konkurrenz stehenden Feng-Shui-Kult sorgen für soziale Spannungen und Unruhe in der Bevölkerung.
So haben Feng-Shui-Standesbeamte bei Kindern von Sheng-Fui-Gemeindemitgliedern bis vor kurzem diskriminierende Vornamen eingetragen wie Zani (Ehebrecherin), Woti (Geschlechtsverkehr), Ah Gong (Gestörter Geist), Chai Too (Schwein), Oi Leh Kput (Hinkender Uhu) oder Karruppan (Schwarzer Kerl). Dies gehört jedoch seit der kürzlich erfolgten Anerkennung von Sheng Fui als Staatsreligion mittlerweile der Vergangenheit an, wie die China Daily in ihrer Ausgabe vom 19.10.2009 berichtet.
Die wieder erlangte Bedeutung von Sheng Fui in Malaysia kann man anhand der zahlreichen Buchveröffentlichungen zum Thema erkennen. So zählten dieses Jahr die chinesische Astrologie und Sheng Fui zu den Schwerpunkten auf dem malaysischen Stand der Frankfurter Buchmesse , so die Nachrichtenagentur Malaysian National News Agency.
Wir freuen uns über den Erfolg und wünschen den Brüdern und Schwestern von Sheng Fui of Malaysia weiterhin alles Gute und Buddhas Segen.
