Wir freuen uns über alle Leserzuschriften, mögen Sie positiv oder kritisch ausfallen.
Die positiven Resonanzen bestärken uns in unserem energetischen Tun. Die kritischen Reaktionen bieten uns wiederum die Gelegenheit, mit den Schreibern in einen direkten Diskurs einzutreten. Oftmals entstehen daraus konstruktive Briefwechsel und die fehlgeleiteten Sinnsuchenden lassen von ihrer bisherigen destruktiven Lebensweise ab. Was uns am meisten erfreut: Einige dieser Personen wenden sich danach sogar mit voller Hingabe der einzig wahren asiatischen Lehre, dem Sheng Fui zu.
So erhielten wir von Dorothea Müller aus Ascheberg die folgenden Zeilen, die wir hier veröffentlichen dürfen:
Bevor ich von Eurer Existenz wusste, lebte ich in der Schattenwelt des Feng Shui. Als ich dann das erste Mal Eure Internetseite betrat, sah ich ein Licht in der Finsternis und ahnte, dass Ihr das Licht bringt. Und heute weiß ich es ganz genau: Wer Euch nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finstemis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Wir danken Dorothea für die bewegenden Worte, die uns ermutigen, den eingeschlagenen Weg unbeirrt und frei von Selbstzweifeln weiter zu beschreiten.
Doch nun wollen wir wissen: Wer oder was hat Sie zu Sheng Fui gebracht? Welchen Weg oder Umweg haben Sie genommen, um zu uns zu gelangen? Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag oder schicken Sie uns eine E-Mail und lassen Sie uns an Ihren spirituellen Erfahrungen teilhaben. (Auf Wunsch auch anonym und ohne Namensnennung.)
O Gott, was für eine Frage.
Ich steckte mal wieder in einer dieser Lebenskrisen, als ich auf die Uhr blickte und die Zeiger mir zuflüsterten…
…es ist mal wieder soweit, die, deine Vergangenheit holt dich ein. Ich öffnete das Fenster und sah hinaus auf die in ein weisses Lacken aus Schnee gehüllte Landschaft…
…und ich erblickte ganz frische Fussstapfen, die sehr groß waren und blut verschmiert…
… Ich starrte völlig gebannt auf die Form der Abdrücke, die bei genauerer Betrachtung einen Schriftzug ergaben, der da lautete:
Komm zu mir, ich bin ….
…der Löscher der Entflammten, der Entgeister der Begeisterten, der Bremsklotz auf deinem eingefahrenem Gleis…
…des täglichen Einerlei !! Mein Name ist Lorenz, aber in Wahrheit nenne ich mich “Rumpelstilzchen”, doch das soll niemand wissen, denn mit diesem Wissen können böse Menschen meine Gabe…
… l verbiegen. Als Uri Geller der Frauenunterwelt und Männeroberwelt werde ich zu gegebenem Zeitpunkt der Welt zeigen, dass…
… Männer die besseren Frauen sind, da sie…
…sich nicht immer nur dumm anstellen, sondern genauso gut tun können, als ob, aber “Frauen” sind ja in Wirklichkeit Aliens, in deren Adern Batteriesäure fließt und in deren Innerem eine Registrierkasse werkelt…
*schnaub*
…. ,aber wenn es nur das wäre. Überdies wurden sie von höchster Instanz mit der besonderen Fähigkeit ausgestattet, jederzeit und überall….
…durch das sprachliche Vergrössern kleiner Insekten zu übergrossen Säugetieren unter Androhung von…
… jeder Art Liebesentzug und Kommunikationsstop für die nächsten 40 Jahre bei einer nur gedachten Widerrede, das vollständige Chaos loszutreten. Doch ich besann mich in meiner Not auf meine besten Tugenden und schnell wurde mir klar, dass diese Krise nach Überwindung dürstete, egal, ob draußen meterhoch Neuschnee gefallen war und egal, ob…
… die Schneeschnecken ihrem Schleim nun gefroren oder aufgetaut absondern würden. Tja, mir war einfach alles egal, nur eines war wichtig
in diesem Augenblick: Ich musste ihn finden, Weichtier hin oder her. Also machte ich mich auf die Suche, ich suchte ..
…auf den Strassen, auf den Schienen, auf den sieben Meeren. Und irgendwann auch mal in den Tiefen des http://www...
… im Brotkasterl, im Briefkasten, hinter den Bildern, im Schrank, im neuen Ethanol-Kamin, sogar in der Mülltonne, doch ich fand ihn nicht. Vor lauter Enttäuschung ging ich die Treppe hinauf ins Schlafzimmer, als ich unerwartet dort entdeckte…
… dass ich letzte Nacht vergessen hatte den Internetaccount zu you tube abzuwürgen. Es war kurz vor Wintersonnwende, eine tiefe innere Stimme
drängte danach gehört zu werden und ich hatte nichts begriffen.
Also schlug ich die Decke zurück, kniete nieder und drückte andächtig die chinesische Leertaste, als er plötzlich vor mir stand und nur für mich sang:
http://www.youtube.com/watch?v=awsu0Yy1Pvk
Endlich hatte ich ihn wieder gefunden, die Erinnerungen kehrten zurück, wie er z.B. mit sicherer Hand ein “S” für mich in den jungfräulichen Schnee…
…und danach für immer in meinen Sinn ritzte… Dann noch ein “L”, wie Lorenz, und die unergründlich tiefe Seelenverbindung begann sich zart zu entwickeln…
… als plötzlich der *Andere* Wecker läutete und ich erschrocken feststellte, dass dies alles bloß…
…ein Alptraum war. Was nun folgte,sollte sich als wesentlich schlimmer…
…erweisen, denn plötzlich schellte das Telefon an der Wand und als ich abhob, meldete sich nach meinem freundlichen “Hallooo..??” eine rauchige tiefe Stimme und sagte zu mir: ” Ich bin´s…Dein..
… Sheng Fui Berater. Ich war erleichtert, denn ich fürchtete schon, es könnte sich um den zweiten Teil von…
…Sinnlos-Telefon handeln. Doch was er versuchte, mir nun zu erklären, war für mich so unvorstellbar, wie…
…eine kostenlose Feng Shui-Beratung, darum hörte ich ihm aufmerksam zu bis er an die Stelle kam, wo der böse Wolf die sechs kleinen Geißlin frißt und sich das siebte in der Standuhr versteckte, aber eigentlich wollte mir der alte Schwerenöter ja etwas ganz anderes, etwas anzügliches flüstern, also…
… fragte ich ihn spontan nach seiner Anzuggrösse. Da er diese nicht auswendig wußte, bat ich ihn doch bei mir vorbeizukommen, um…
…an Hand der am Leib getragenen Kleidungsstücke und einer Umrechnungstabelle aus dem letztem Otto-Katalog (Otto-findsch gud) ein Dressing-Profile in Korrelation mit seinem Chi unter Einbeziehung seiner…
…Tangente seiner Segelohren zum Quadart der Nasenwurzel zu estellen. Das würde mühsam werden, doch ich gab mir die größte Mühe, aus dem Mann eine vorzeigbare Erscheinung zu machen, die guten Eindruck mit glaubhafter Ehrlichkeit auf den ersten Blick vermittelt. Herausgekommen ist dann ein dunkler Nadelstreifenanzug in einem erwartungsfrohen Anthrazit und ein weißes, schmal gestreiftes Hemd mit einer eher unauffälligen Krawatte…
… die ich ihn bei der Gelegenheit selbst anlegen würde. Als es an der Tür klingelte und ich öffnete, staunte ich nicht schlecht als er zu mir sagte ….
…das er zur Sicherheit noch seinen Style-Berater eingeladen hat, der mich mit der folgenden Idee konfrontierte:
…Wegen der Seriosität müssen wir Lorenz unbedingt noch eine “Frau” an die Seite stellen…” und das ausgerechnet von dieser gegelten Tucke, die sich “Style-Berater” nannte… Naja, wahrscheinlich bei Feng Shui rausgeflogen, dachte ich, während ich den beiden höflich einen selbst gemachten “Verlängerten” anbot. “Was ist das denn für eine Schweinerei..??” piepste dieser “Style-Berater” mit letzter Kraft, bevor…
… ich mich beeilte hinzuzufügen: Ich habe auch noch Nespresso im Haus, den mit Mandarinen Geschmack aus der heurigen Weihnachtskollektion. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht und er nahm dankend an.
*Wie werde ich den bloß wieder los?*, dachte ich im Stillen, als mir folgende Idee kam: Ich erzählte ihm von …
…Maria vom astrofengshui…bla bla bla, die meinte, bei Sheng Fui würden Säue mit Perlen gefüttert werden, was aber allein aus physiologischer Sicht ziemlich sinnleer ist, von ökonomischen Zieldaten…
…hatte die gute Maria ohnehin keinen blassen Schimmer und so tingelte sie bisweilen durch das Internet mit ihren Halbweisheiten und versuchte, sich mal bei Sheng Fui festzusetzen, weil es ihr dort so gut gefiel… Der stolze Lorenz aber, der Mann heißt ja schließlich nicht umsonst “Meyer”, gebot der verblüfften Maria mit ein paar esoterisch wohl gesetzten Pointen Einhalt, so dass sie den Schwanz einzog… Kaum hatte ich das gesagt, wurde der “Style-Berater” ganz blass im Gesicht und fing an, etwas Unverständliches zu stottern…
… entschuldigte sich kurz, weil er angeblich noch einen weiteren Termin hatte, packte seine Kollektionsmappen ein und entschwand auf *Nimmerwiedersehen*.
*So, den hätte ich mal erledigt*, dachte ich und lächelte still vor mich hin. Lorenz war sichtlich auch erleichert, der Typ war ihm nämlich von seiner Schwiegermutter
aufgedrängt worden. Er wandte sich zu mir und sagte:….
…”Den hätten wir los, aber was machen wir mit Sybille?” An dieses Problem hatte ich in vielen schlaflosen Nächten schon gedacht, aber die Lösungen, die mir bisher eingefallen waren…
…konnte ich Lorenz aus moralischen, ethischen und menschlichen Überlegungen heraus nich offen sagen, denn er sollte ja auch in der Zukunft weiter das von mir denken, was er sich so dachte… und darum räusperte ich mich nur vielsagend, wandte den Blick zum Koi-Karpfenbecken und sagte mit fester Stimme: “Diese Sybille…