Ein Blog ist ein im Internet geführtes Tagebuch, das auf die Wortverbindung von Web und Log zurück geht. Ein Vorteil dieser modernen Veröffentlichungsform ist der direkte Austausch des Autors (Blogger) mit den Lesern über die einem Beitrag angehängten Kommentare. Gerade diese Leserkommentare sind es, die einen Beitrag um neue Aspekte erweitern und oftmals sogar neue Themen aufwerfen. Zudem bewirken die Kommentare eine bessere Leserbindung: kommentierende Leser kommen gerne und oft zurück!
Hier nun acht Tipps wie man gelegentliche Blogbesucher zu regelmäßigen Blogbesuchern macht:
1.) Achten Sie auf eine ausgewogene Anordnung der Buchstaben gemäß ihres Auftretens im Alphabet. Weiterhin hat es sich bewährt, Buchstaben zu Einheiten (“Wörtern”) anzuordnen und diese den Lesern inhaltlich passend in sog. Sätzen zu präsentieren.
2.) Fügen Sie eine Blätterfunktion ein. Achten Sie auf den Einsatz von heimischen Laubbäumen wie Ahorn, Birke, Eiche, Esche, Linde, Pappel, Ulme und Walnuss.
3.) Suchfeld: Halten Sie Ihr Suchfeld stets unkrautfrei und düngen Sie nur mit organischem Dünger.
4.) Das Impressum ist die wohl am meisten vernachlässigte Seite… Hier kommt es nicht auf juristische Spitzfindigkeiten an, sondern auf eine beeindruckende (impress = englisch für beeindrucken) Bildschirmgestaltung.
5.) Gehen Sie bei der Veröffentlichungshäufigkeit Ihrer Artikel nach dem Pareto-Prinzip (80 zu 20 Regel) vor. Diese Regel besagt, dass 80 gute Artikel besser sind als 20 minderwertige Beiträge.
6.) Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem. Am besten mit einer dicken Linie oder einer deutlichen Trenngrafik.
7.) Sorgen Sie für Barrierefreiheit, und senken Sie im Bereich der Bürgersteige die Kantsteine ab.
8.) Der beste Leseanreiz ist ein Bild. Wenn Sie großzügig bebildern und nach Möglichkeit auf alle Texte verzichten, werden Ihre Beiträge öfter gelesen.
Zu diesem Beitrag werde ich ganz bestimmt keinen Kommentar schreiben.
Zumindest werde ich es mir gut überlegen. Denn das geringste, was man einmal geschrieben hat, hat man sich auch selbst geschrieben.
Wir haben Verständnis für die Zwickmühle, in der Du Dich befindest, aber wir werden es ganz sicherlich nicht kommentieren, wenn hier jemand nicht schreibt.
Oh Mann, Lorenz,
hättest du das Füllhorn deiner grenzenlosen Weisheit nicht schon früher über der Lesergemeinde ausschütten können? Ich Idiot wundere mich seit September 2007, warum keine Sau mein Zeugs liest, aber jetzt nicht mehr. Keine Bilder, hohe Gehwegkanten, intellektuelles Unkraut, polemischer Wildwuchs – da ist es ja kein Wunder, dass so liebe Menschen wie Sylvia aus Wien nicht zu treuen Dauerbesuchern werden.
In Tränen, aber trotzdem dankbar.
Johannis
Ich finde, die Anordnung der Buchstaben sollte man ganz besonders wichtig nehmen. Rein bauesoterisch gesehen, werden vertikale Menschen sicherlich regen Gebrauch vom großen I machen, während die Horizontalen vor allem Worte mit L und H bevorzugen. Hüten sollte man sich vor den Mischtypen, allen voran das Z mit seiner frechen Schräge.
Zezezezeze
Na, da hat Lorenz vor Wiedersehensfreude bestimmt mindestens einen achtfachen Rittberger gesprungen: Die XXX (wegen Beschwerden energetisch zensiert, die Red.) und der verbalinkontinente Keilkissenfurzer sind wieder da! Fehlt nur noch Arienna, die moppelige Möchtegernburgfrau und Eule, der Schnarchsack, dann wäre die Kommentarspammerbande wieder komplett. Ist auf eurem eigenen Schrottblog nicht genug los oder habt ihr einfach kein geistiges Zuhause? Warum kauft ihr euch nicht jeder einen Hund, die geben keine Widerreden und sind viel kuscheliger als ein TFT-Bildschirm?!
Dass euch das Konzept der Selbstironie fremd ist, überrascht bei zwanghaften Wiederkäuern, deren Tiefgang nur in Mikrometern gemessen werden kann, nicht. Immer noch besser, man hat etwas zu sagen und niemand nimmt Notiz, als wenn man nur Dünnsinn von sich gibt und Hunderte müssen das mitlesen. Worauf sich die Besucher dieses Blogs von nun an wohl wieder einstellen müssen. Egal, das Netz ist ja für alle da.
Viele Grüße aus Dortmund
PS: Eure Fundraising-Aktion http://www.schule-fuer-nepal.de ist sicher auch ohne meine Mitwirkung ein gigantischer Erfolg geworden, oder?
Es tut mir im Herzen weh, wenn sich die Kommentierer auf diesem Blog auf derartig unergetische Weise miteinander befassen. Schließlich zählen zu den Grundprinzipien von Sheng Fui nicht nur Friede und Freude, sondern auch Eierkuchen.
Dies bitte ich zu bedenken, wenn man mal wieder statt der dazu notwendigen Hühnerprodukte das energetische Gegenüber in die Pfanne haut…
Tränen der Reue in den Augen bedanke ich mich für die späte Freischaltung des grob entgleisten Kommentars und weise darauf hin, dass in Asien fast überall Chili dran muss, auch an Eierkuchiges. So etwas heißt dann auf indisch zwar Marsala-Omelett, ist aber oft sehr lecker.
@ Johannis und Sylvia: So sehr ich es begrüße, dass Ihr die Einschaltquote von Sheng Fui fördern wollt, gibt es doch Grenzen. Und die beginnen dort, wo andere Besucher glauben könnten, Ihr meintet es Ernst mit Euren vorgespielten Anfeindungen.
@Lorenz:
Bin völlig deiner Meinung und weiß gar nicht, wieso Sylvia sich angesprochen fühlt. Ich dachte immer, dies sei ein satirisches Portal. Auf jeden Fall ist es gut, dass sie den an der gegenwärtigen Wirtschaftskrise sicher ebenfalls leidenden Vertretern der Juristerei Arbeit geben will und sich so viel Zeit nimmt, um ihrer (allerdings schon etwas rätselhaften) Sympathie für mich Ausdruck zu geben. Vorbildlich!
PS: Mir tut nix leid. Wieso auch?
Bis einer weint!
“Satire ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt.”
War wohl nix..
Arno, wenn du weiter in dem Artikel von Wikipedia liest, aus dem du deine Zeile kopiert hast, findest du u.a. Folgendes:
Didaktik: direkte oder indirekte Absicht zu belehren und zu bessern.
Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung, kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise, verzerrt Sachverhalte, vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand und gibt ihren Gegenstand der Lächerlichkeit preis. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie, Travestie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus.
War wohl doch…
6.) Gehen Sie bei der Veröffentlichungshäufigkeit Ihrer Artikel nach dem Pareto-Prinzip (80 zu 20 Regel) vor. Diese Regel besagt, dass 80 gute Artikel besser sind als 20 minderwertige Beiträge.
Sicher meinst du: 20 gute Artikel sind besser als 80 minderwertige Beiträge(?)
@ Chris: Danke für Deinen Kommentar, aber nein: Wir haben es exakt so gemeint wie wir es geschrieben haben.
Nein, wie geil
Ich bin gerade zufällig über Deinen Blog gestolpert, aber wo ich dies hier gelesen habe werde jetzt auf jedenfall häufiger vorbei schauen!
Bis bald,
Carsten